Augsburger Shisha-Bar in Steuerhinterziehungsverdacht nach Tabak-Beschlagnahmung
Finn HerrmannAugsburger Shisha-Bar in Steuerhinterziehungsverdacht nach Tabak-Beschlagnahmung
Das Zollamt Augsburg hat ein Steuerhinterziehungsverfahren gegen den Betreiber einer örtlichen Shisha-Bar eingeleitet. Der Fall folgt der Beschlagnahmung großer Mengen unversteuerten Tabaks und damit zusammenhängender Produkte bei einer kürzlichen Kontrolle.
Bei der Durchsuchung der Räumlichkeiten wurden über fünf Kilogramm Shisha-Steine und mehr als sieben Kilogramm Shisha-Tabak sichergestellt. Zudem beschlagnahmten die Beamten fast fünf Liter Glycerin, einen wesentlichen Bestandteil von Shisha-Mischungen. Viele der beschlagnahmten Waren wiesen entweder überhaupt keine Steuerzeichen auf oder trugen nur teilweise entwertete Marken.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Betreiber Tabak in kleinen Portionen verkauft hatte – eine Praxis, die gegen steuerrechtliche Vorschriften verstößt. Die Behörden schätzen den durch diese Aktivitäten entstandenen Steuerausfall auf über 1.300 Euro.
Die beschlagnahmten Waren bleiben vorerst in Verwahrung, während das Steuerhinterziehungsverfahren weiterläuft. Dem Besitzer drohen nun mögliche Strafen wegen Verstößen gegen das Tabaksteuergesetz. Die Zollbehörden haben bisher keine weiteren Details zu möglichen Bußgeldern oder rechtlichen Schritten bekannt gegeben.






