Bayern gründet erstes Forschungszentrum für Solarbatterien und Optoionik weltweit
Philipp KochBayern gründet erstes Forschungszentrum für Solarbatterien und Optoionik weltweit
Bayern beheimatet das weltweit erste Forschungszentrum für Solarbatterien und optoionische Technologien
In Bayern entsteht mit dem SolBat Center das erste Forschungszentrum der Welt, das sich ausschließlich mit Solarbatterien und optoionischen Technologien befasst. Die neue Einrichtung bringt Expertinnen und Experten der Technischen Universität München (TUM) und der Max-Planck-Gesellschaft zusammen. Die bayerische Staatsregierung stellt bis zu acht Millionen Euro für die Förderung der Arbeit bereit.
Im Mittelpunkt des SolBat Centers steht die Optoionik – ein zukunftsweisendes Feld, das Optoelektronik mit Festkörperionik verbindet. Ziel ist es, lichtgesteuerte Prozesse in Energiematerialien zu optimieren und innovative Energiesysteme zu entwickeln. Durch die Integration von Solarzellen und Batterien in einem einzigen Gerät soll Sonnenlicht direkt in gespeicherte elektrochemische Energie umgewandelt werden.
Drei Professoren leiten das Zentrum: Jennifer L. M. Rupp, Karsten Reuter und Bettina V. Lotsch. Ihr Team erforscht neuartige Speicherlösungen, um Solarenergie effizienter und vielseitiger nutzbar zu machen. Die Arbeiten könnten Fortschritte in Bereichen wie Photokatalyse, Sensortechnik und künstlicher Intelligenz bringen.
Das Zentrum ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der TUM und der Max-Planck-Gesellschaft. Seine Forschung könnte die Art und Weise revolutionieren, wie Solarstrom gewonnen, gespeichert und genutzt wird. Mit acht Millionen Euro Landesförderung könnten die Erkenntnisse des SolBat Centers die Energietechnologien der Zukunft prägen. Die Zusammenarbeit zwischen TUM und Max-Planck-Gesellschaft markiert damit einen bedeutenden Schritt in der Erforschung erneuerbarer Energien.






