Bayern und Hessen starten Digitalisierungsoffensive für die öffentliche Verwaltung
Philipp KochBayern und Hessen starten Digitalisierungsoffensive für die öffentliche Verwaltung
Bayern treibt die Pläne zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung im gesamten Bundesland entschlossen voran. Gemeinsam mit Hessen hat es eine gemeinsame Initiative mit der Bundesregierung gestartet, um ein vollständig digitalisiertes System zu schaffen. Sechs Pilotkommunen, darunter Aschaffenburg, werden als Vorreiter neue Ansätze erproben.
Ziel des Projekts ist es, ein Modell für digitale Dienstleistungen zu entwickeln, das landesweit eingeführt werden kann. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) sowie Bayerns eigenes Digitalministerium (StMD) werden analysieren, welche Faktoren die Umsetzung beschleunigen. Die Erkenntnisse daraus sollen künftige Politiken prägen.
Aschaffenburg hat auf diesem Gebiet bereits Fortschritte gemacht. 2020 richtete die Stadt eine eigene Abteilung für die Digitalisierung von Gesellschaft und Verwaltung ein. Ihre Initiative "Digitale Manufaktur" hat mit bürgerorientierten Lösungen Maßstäbe gesetzt und ihr so einen Platz unter den sechs Pilotstandorten gesichert.
Die weiteren Pilotkommunen sind Augsburg, Kelheim, Regensburg, Meitingen und Pullach. Diese Städte werden Erfahrungen und bewährte Verfahren austauschen, um das Modell für digitale Dienstleistungen weiterzuentwickeln. Staatsminister Dr. Fabian Mehring bezeichnete Bayern als treibende Kraft hinter Europas digitaler Wirtschaft und als Vorreiter bei der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung.
Die Initiative wird zeigen, wie schnell digitale Dienstleistungen in ganz Bayern eingeführt werden können. Aschaffenburgs bestehende Arbeit bildet die Grundlage für das Projekt, während die anderen Pilotstädte eigene Erkenntnisse einbringen. Die Ergebnisse könnten nicht nur die digitale Verwaltung in Bayern, sondern auch darüber hinaus prägen.






