Berlin Recycling Volleys holen sich den zehnten Meistertitel in Folge – doch der Wandel steht bevor
Philipp KochBerlin Recycling Volleys holen sich den zehnten Meistertitel in Folge – doch der Wandel steht bevor
Die Berlin Recycling Volleys haben sich zum zehnten Mal in Folge die deutsche Volleyball-Meisterschaft gesichert. Mit einem souveränen 3:0-Sieg gegen die SVG Lüneburg machten sie den Titel perfekt – trotz einer durchwachsenen Saison. Nun bereitet sich der Verein auf Veränderungen für die kommende Spielzeit vor.
Die Mannschaft beendete die Saison mit einem starken Finale gegen Lüneburg. Doch Unbeständigkeit prägte weite Teile ihrer Leistungen, weshalb Geschäftsführer Kaweh Niroomand für die nächste Saison mehr Stabilität fordert.
Wichtige Spieler wie Jake Hanes, Nehemiah Mote und Moritz Reichert werden den Verein verlassen, ebenso mindestens drei weitere Akteure. Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz bleiben dem Team dagegen treu. Verstärkung erhält das Team durch die Rückkehr von Erik Shoji sowie den Neuzugang Louis Kunstmann vom VfB Friedrichshafen.
Auch beim Trainingsteam gibt es Bewegungen: Alexandre Leal verließ seine Interimsposition aus familiären Gründen. Der ehemalige Co-Trainer Markus Steuerwald übernimmt zur nächsten Saison die Helios Volleys Giesen, sodass die Berliner nun einen neuen langfristigen Cheftrainer suchen müssen.
Der Verein geht mit einer Mischung aus Kontinuität und Wandel in die Sommerpause. Durch den Erhalt des Stammpersonals und die Verpflichtung neuer Talente soll den Schwankungen der Vorsaison begegnet werden. Der zehnte Titel unterstreicht die Dominanz des Teams – doch Anpassungen werden entscheidend sein, um sie zu halten.






