BMW baut Batterieproduktion für E-Autos mit neuen Werken in Deutschland und USA aus
Elias FrankeBMW baut Batterieproduktion für E-Autos mit neuen Werken in Deutschland und USA aus
BMW baut sein Netzwerk für die Batterieproduktion mit neuen Standorten in Deutschland und den USA aus. Das Unternehmen hat Pläne für ein Werk in Niederbayern sowie eine Liefervereinbarung mit AESC für sein Werk in South Carolina bekannt gegeben. Mit diesen Schritten will der Automobilhersteller seine Kompetenzen im Bereich Elektrofahrzeuge (E-Autos) stärken – rechtzeitig zum Start der neuen Modellreihe Neue Klasse im Jahr 2025.
Das neue Werk in Straßkirchen und Irlbach in Niederbayern wird Batteriepacks für die künftigen E-Autos von BMW montieren. Gleichzeitig konzentriert sich das Pilotwerk des Unternehmens in Parsdorf, Deutschland, auf die Weiterentwicklung der Batteriezellenproduktion. Die mit 170 Millionen Euro veranschlagte Anlage erhielt Fördergelder von der Bundesregierung, der bayerischen Landesregierung und der EU.
BMW hat zudem eine Partnerschaft mit AESC geschlossen, um sein Batteriemontagewerk in Woodruff, South Carolina, zu beliefern. Am US-Standort werden zylindrische Zellen für die Modelle der Neuen Klasse produziert, die deutliche Fortschritte versprechen: eine 20 Prozent höhere Energiedichte, 30 Prozent schnellere Ladezeiten und eine 30-prozentige Steigerung der Reichweite im Vergleich zu den aktuellen Fahrzeugen.
Um die Produktion effizienter zu gestalten, werden BMWs Cell Manufacturing Competence Centre (CMCC) und das Battery Cell Competence Centre (BCCC) eng zusammenarbeiten. Gemeinsam entwickeln und testen sie Rezepturen für Batteriezellen, bevor diese von Zulieferern in die Serienfertigung überführt werden. Das CMCC wird zudem dazu beitragen, die Zellenproduktion zu standardisieren, sich an regulatorische Änderungen anzupassen und die Leistung entlang der gesamten Lieferkette von BMW zu optimieren.
Obwohl das Werk in Parsdorf zunächst keine Zellen für die Massenproduktion herstellen wird, spielt es eine zentrale Rolle in BMWs "local for local"-Strategie. Das Unternehmen verringert seine Abhängigkeit von chinesischen Zulieferern, indem es die Batterieproduktion in Europa und anderen Regionen ausbaut.
Die neuen Standorte und Partnerschaften unterstützen BMWs Wandel hin zur Elektromobilität. Die Produktion der Neuen Klasse soll 2025 anlaufen, mit Batterien, die eine bessere Leistung und Effizienz bieten. Die Expansion steht zudem im Einklang mit BMWs Ziel, eine widerstandsfähigere und geografisch vielfältigere Lieferkette aufzubauen.






