29 April 2026, 18:03

BMW Landshut setzt auf KI und Echtzeitdaten für die Produktion der Zukunft

Eine Ausführliche Strichzeichnung Eines Industriellen Fabrikinneren Mit Einer Zentralen Großen Maschine, Umgeben Von Additional Machinery, Rohren, Einer Tür, Einem Wagen, Einem Tisch, Einem Stuhl, Einer Schiefertafel Mit Text Lesend "American Foundry Equipment Co, Indiana", Fenstern Und Deckenmontierten Lampen.

BMW Landshut setzt auf KI und Echtzeitdaten für die Produktion der Zukunft

BMW Group treibt digitale Transformation am Standort Landshut voran

Am BMW-Werk in Landshut schreitet die digitale Transformation mit großen Schritten voran. Neue Technologien – darunter künstliche Intelligenz (KI) und Echtzeitdaten – werden eingeführt, um die Produktion zu optimieren und die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Die Veränderungen betreffen alle Bereiche, von der Qualitätssicherung bis zur Lieferkettenoptimierung.

Kernstück der Modernisierung ist das AI Lab, in dem Mitarbeiter innovative KI-Anwendungen testen und erlernen. Das Werk setzt nun Inline-Computertomographie (CT) ein, um Gehäuse für Elektromotoren millimetergenau zu prüfen und so höchste Präzision bei jedem Bauteil zu gewährleisten. Gleichzeitig durchläuft ein weiteres Schlüsselerzeugnis, der BMW Energy Master, eine strenge Inline-Überwachung und Endkontrolle, bevor es das Werk verlässt.

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Am Standort Landshut kommen zudem KI-gestützte Produktionssteuerung und intelligente Logistik zum Einsatz. Echtzeitdaten ermöglichen eine feinabgestimmte Materialfluss- und Lieferkettenoptimierung, um Ineffizienzen zu reduzieren. Über die reine Fertigung hinaus schult der ZDSC-Campus (Zero Defect Supply Chain) Zulieferer im Umgang mit digitalen Werkzeugen und schlanken Managementmethoden.

Um die Verbesserungen unternehmensweit zu standardisieren, hat BMW das Programm Shopfloor.Digital eingeführt. Diese Initiative harmonisiert Fertigungsprozesse und IT-Systeme in allen 30 globalen Produktionsstandorten des Konzerns. Digitale Lean-Management-Tools wie eine Prozesslandkarte und Wertstromanalysen unterstützen diese Bestrebungen zusätzlich.

Thomas Thym, Werksleiter in Landshut, betonte, wie entscheidend die Nutzung des technischen Fortschritts sei: "Diese Schritte werden uns helfen, unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern."

Die digitalen Aufrüstungen im Werk Landshut umfassen alle Produktionsstufen – von KI-gestützten Qualitätskontrollen bis hin zur Schulung von Zulieferern. Mit Echtzeitanalysen und global abgestimmten Systemen strebt BMW eine Steigerung von Effizienz und Produktzuverlässigkeit an. Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie, die Fertigung im gesamten Konzern zu modernisieren.

Quelle