BMW setzt in Landshut auf autonome Roboter und 5G-gesteuerte Cloud-Logistik
Philipp KochBMW setzt in Landshut auf autonome Roboter und 5G-gesteuerte Cloud-Logistik
BMWs Werk in Landshut revolutioniert die Produktion mit einem vollvernetzten Fertigungssystem
Ein mit 1,2 Millionen Euro vom Freistaat Bayern gefördertes Projekt führt in dem Werk cloudgesteuerte Logistik und autonome Transportroboter ein. Die auf zwei Jahre angelegte Initiative setzt auf die Integration von 5G-Technologie, um Maschinen und Anlagen in Echtzeit zu vernetzen. Durch das Upgrade wird eine nahtlose Kommunikation zwischen den Systemen ermöglicht, was Stillstandszeiten verkürzt und die Effizienz in der Logistik deutlich steigert.
Im Mittelpunkt des Projekts steht das System "Roboter in der Cloud", das das erste vollständig cloudbasierte Logistiknetzwerk schaffen soll. Gabelstapler mit autonomem Fahrbetrieb, ausgestattet mit Präzisionskameras, navigieren nun selbstständig durch das Werk. Die Fahrzeuge stammen von dem Münchner Unternehmen Congiv, das auch für den Aufbau der 5G-Infrastruktur verantwortlich ist.
Über Landshut hinaus hat BMW die Automatisierung auch im britischen Werk Swindon vorangetrieben. Dort transportieren automatisierte Transportfahrzeuge (AGVs) des Herstellers EK Robotics Stahlbleche für die Produktion des Mini. Das Ziel ist klar: eine Zukunft, in der autonome Transportsysteme und Logistikroboter komplexe Abläufe ohne menschliches Eingreifen bewältigen.
Die Fortschritte im Werk Landshut markieren einen Wandel hin zu intelligenteren und effizienteren Produktionslinien. Mit 5G-gestützter Konnektivität und cloudgesteuerten Robotern optimiert BMW seine Abläufe und reduziert Verzögerungen. Der Erfolg des Projekts könnte weltweit neue Maßstäbe für die Automobilproduktion setzen.






