Britische Apotheken kämpfen um finanzielle Stabilität – wie Datenlösungen helfen sollen
Lara BauerBritische Apotheken kämpfen um finanzielle Stabilität – wie Datenlösungen helfen sollen
Apotheken in ganz Großbritannien stehen unter zunehmendem finanziellen Druck. Eine aktuelle Übernahme soll sie mit datengestützten Lösungen unterstützen, um die finanzielle Flexibilität zu verbessern. Experten warnen jedoch, dass das Warten auf politische Reformen allein das Problem nicht lösen wird.
Der Apothekenberater Robert Fries ruft Apotheken dazu auf, proaktiv zu handeln. Er empfiehlt, klare Arbeitsabläufe einzuführen, die Organisation zu optimieren und gezielte Preissstrategien umzusetzen. Viele setzen die Preise für rezeptfreie Medikamente bisher nach Tradition oder Bauchgefühl fest – was zu entgangenen Einnahmen führen kann.
Ein strukturiertes, digitales Preismanagement kann hier Transparenz schaffen: Apotheken erkennen so wichtige Umsatztreiber und Margenverluste. Regelmäßige Preisüberprüfungen und Anpassungen ermöglichen finanzielle Spielräume, ohne das Vertrauen der Kunden zu gefährden. Fries betont zudem die Bedeutung wirksamer Marketingmaßnahmen, um die Bekanntheit zu steigern und eine nachvollziehbare Preisgestaltung zu gewährleisten.
Das kürzlich übernommene Beratungsunternehmen Baufeld & Partner wird Apotheken dabei helfen, finanzielle Herausforderungen zu meistern. Der Fokus liegt auf Datenanalysen, um interne Prozesse zu optimieren – etwa im Management von rezeptfreien Produkten. Klare Abläufe sind entscheidend, damit Preisanpassungen im Tagesgeschäft greifen. Mit den richtigen Strategien können Apotheken ihre wirtschaftliche Position stärken. Die Übernahme von Baufeld & Partner liefert ihnen zusätzliche Werkzeuge, um sich anzupassen und langfristig erfolgreich zu bleiben.






