Bundesregierung plant strengere Sozialmedia-Regeln für Kinder und Jugendliche
Philipp KochBundesregierung plant strengere Sozialmedia-Regeln für Kinder und Jugendliche
Die deutsche Bundesregierung bereitet strengere Regeln für Kinder und Jugendliche in sozialen Medien vor. Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat ihre Unterstützung für schärfere Kontrollen bekräftigt. Eine Expertenkommission wird im Juni Empfehlungen vorlegen, bevor neue Gesetze vorgeschlagen werden.
Prien setzt sich für einen ausgewogenen Ansatz ein, der Schutz, Aufklärung und Einbindung junger Nutzer kombiniert. Sie stimmt mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) überein, dass pauschale Verbote nicht die einzige Lösung sind. Stattdessen unterstützt sie seinen Appell für eine stärkere elterliche Aufsicht und bessere Medienkompetenz.
Die Regierung wird den Bericht der Expertenkommission abwarten, bevor sie ihre Pläne finalisiert. Sobald dieser vorliegt, werden Beamte ein Maßnahmenpaket ausarbeiten, das möglicherweise neue Gesetzesvorhaben umfasst.
Dobrindt hatte zuvor Bedenken gegen ein vollständiges Verbot sozialer Medien für minderjährige Nutzer geäußert. Prien hingegen sieht einen Nutzen darin, Altersüberprüfungen mit weiteren Schutzmechanismen zu verknüpfen, um ein sicheres Online-Umfeld zu schaffen.
Neue Regeln für junge Nutzer sozialer Medien könnten noch in diesem Jahr in Kraft treten. Die weiteren Schritte der Regierung hängen von den Erkenntnissen der Expertenkommission im Juni ab. Eventuelle Änderungen sollen Einschränkungen mit Unterstützung für Familien und Bildungseinrichtungen in Einklang bringen.






