Bundesregierung setzt umstrittene Mütterrente trotz Milliardenkosten durch
Lara BauerBundesregierung setzt umstrittene Mütterrente trotz Milliardenkosten durch
Die deutsche Bundesregierung plant die Ausweitung der Mütterrente. Der Schritt folgt dem Koalitionsvertrag und soll die Leistungen von Eltern bei der Kindererziehung würdigen. CSU-Generalsekretär Martin Huber hat die Einführung ohne Änderungen bestätigt.
Der Vorschlag sieht vor, dass Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern drei zusätzliche Rentenpunkte erhalten. Die Erweiterung wird den Staat voraussichtlich fünf bis sechs Milliarden Euro pro Jahr kosten. Huber bezeichnete die Maßnahme als Frage der Gerechtigkeit und einer angemessenen Anerkennung für Eltern.
Trotz Kritik aus Teilen der CSU und des sozialen Flügels der CDU betont Huber, dass die Mütterrente nicht verhandelbar sei. Forderungen nach einer Überprüfung des Milliardenprojekts wies er zurück. Die Maßnahme bleibt ein fester Bestandteil der Koalitionspläne.
Die Mütterrente wird wie geplant umgesetzt. Sie erhöht die Rentenansprüche berechtigter Mütter – verbunden mit erheblichen jährlichen Kosten. Die Regierung sieht darin einen notwendigen Schritt, um frühere Erziehungsleistungen anzuerkennen.






