Chinesische Autos erobern Europa – doch Deutschland bleibt skeptisch
Bis 2025 hatten chinesische Automobilhersteller in Europa deutliche Markterfolge erzielt. In jenem Jahr wurden fast 795.000 Neuwagen chinesischer Marken auf dem Kontinent zugelassen. Ihr gemeinsamer Marktanteil lag bei 6 Prozent – unter Einbeziehung von Volvo sogar bei 8,4 Prozent.
Das Wachstum verlief zwischen den Ländern jedoch sehr unterschiedlich. Norwegen führte mit einem Anteil von 13,7 Prozent der neu zugelassenen Pkw aus chinesischer Produktion. Spanien folgte mit 10,2 Prozent, während der UK auf 10,6 Prozent kam – vor allem dank der starken Verkäufe der MG-Modelle.
Deutschland, der größte Automobilmarkt Europas, blieb mit nur 2,4 Prozent deutlich zurück. Dennoch belegte das Land beim Gesamtvolumen der zugelassenen chinesischen Fahrzeuge den vierten Platz. Polen und Italien verzeichneten Marktanteile von knapp über 8 Prozent und zeigten damit eine stetig wachsende Nachfrage.
In mehreren Ländern erreichten chinesische Marken zweistellige Marktanteile. Die Daten verdeutlichen, wie rasant diese Hersteller innerhalb weniger Jahre ihre Präsenz in Europa ausbauten.
Bis 2025 hatten sich chinesische Automobilhersteller fest auf dem europäischen Markt etabliert. Ihr kombinierter Anteil an den Neuzulassungen betrug 6 Prozent – oder 8,4 Prozent inklusive Volvo. Die Zahlen spiegeln einen raschen Wandel in den Verbraucherpräferenzen über verschiedene Märkte hinweg wider.






