CSU-Kandidat Schlemmer bricht SPD-Dominanz in Aschaffenburg nach 52 Jahren
Lara BauerCSU-Kandidat Schlemmer bricht SPD-Dominanz in Aschaffenburg nach 52 Jahren
Markus Schlemmer ist zum neuen Oberbürgermeister von Aschaffenburg gewählt worden, nachdem er sich in einer Stichwahl durchgesetzt hat. Sein Sieg markiert das erste Mal seit über 50 Jahren, dass ein Kandidat der Christlich-Sozialen Union (CSU) die Stadt regieren wird. Damit endet eine jahrzehntelange ununterbrochene Amtszeit der Sozialdemokraten (SPD), die seit 1970 das Amt innehatten.
Bei der Wahl trat Schlemmer gegen den amtierenden SPD-Oberbürgermeister Jürgen Herzing an. Im ersten Wahlgang erhielt Schlemmer 41,1 Prozent der Stimmen, während Herzing auf 38,2 Prozent kam. Da keiner der beiden Kandidaten die absolute Mehrheit erreichte, kam es zur Stichwahl.
In der zweiten Runde setzte sich Schlemmer mit 56,3 Prozent der gültigen Stimmen deutlich durch. Herzing erhielt 43,7 Prozent und verfehlte damit die Wiederwahl. Schlemmers Sieg bedeutet einen politischen Machtwechsel in Aschaffenburg, wo die SPD das Oberbürgermeisteramt seit Generationen innehatte.
Schlemmer wird sein Amt am 1. Mai antreten und Herzing nach Ablauf dessen Amtszeit ablösen.
Das Wahlergebnis bringt einen tiefgreifenden Wandel für die lokale Politik Aschaffenburgs mit sich. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wird nun ein CSU-Oberbürgermeister die Stadt führen. Schlemmers Amtszeit beginnt im nächsten Monat – mit einem klaren Votum der Wählerinnen und Wähler.






