29 April 2026, 10:17

David Haye verklagt ITV nach Dschungelcamp-Eklat wegen Rufschädigung

Zwei Boxer in einem Ring, umgeben von einer Menge, mit einer Tafel, die Text und Logos an der Wand dahinter anzeigt.

David Haye verklagt ITV nach Dschungelcamp-Eklat wegen Rufschädigung

Der ehemalige Boxer David Haye geht rechtlich gegen ITV vor – wegen seines Auftritts in der Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Südafrika. Der Sportler wirft dem Sender vor, seinen Ruf durch eine Reihe von Streitigkeiten vor der Kamera schwer beschädigt zu haben. Nun hat er ein renommiertes Anwaltsbüro beauftragt, um Schadensersatz für den angeblich "unwiederbringlichen Schaden" an seiner Marke einzuklagen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Hayes Zeit im Dschungelcamp war von wiederholten Auseinandersetzungen mit seinem Mitbewohner Adam Thomas geprägt. Zuschauer warfen ihm nach mehreren hitzigen, im Fernsehen gezeigten Wortgefechten vor, Thomas gemobbt zu haben. Haye wies die Kritik später zurück, bezeichnete seine Äußerungen als "Scherz" und unterstellte Thomas, sich als "Opfer" darzustellen.

Beim live übertragenen Finale spitzte sich die Situation weiter zu, als Haye erneut in eine Tirade gegen Thomas verfiel. Auch die Moderatoren Ant und Dec mischten sich ein und machten sich über seine "beängstigenden Theorien über Frauen" lustig. Bereits früher in der Staffel hatte er seine Freundin Sian Osborne als jemanden mit "dem Charakter eines richtig hässlichen Vögels" beschrieben und eine abwertende Bemerkung über das Gewicht von Gemma Collins gemacht ("Fat-Shaming").

Die Folgen seines Verhaltens lösten eine Welle der Empörung aus. Viele Zuschauer bezeichneten ihn in sozialen Medien als "Frauenfeind" und "lächerlich". Haye behauptet nun, die Produzenten hätten das Filmmaterial gezielt so geschnitten, um ihn als "Buhmann" der Show darzustellen.

Für seine Klage gegen ITV hat Haye die Kanzlei Gatehouse Chambers engagiert, die Stundensätze von 500 Pfund berechnet. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht der Vorwurf, die Sendung habe sein öffentliches Image vorsätzlich geschädigt. Der Fall könnte Präzedenzcharakter für künftige Rechtsstreitigkeiten im Reality-TV-Bereich haben.

Quelle