Depot meldet erneut Insolvenz an – 66 Filialen schließen sofort
Einrichtungskette Depot meldet zum zweiten Mal Insolvenz an
Die Möbel- und Deko-Kette Depot hat erneut Insolvenz beantragt. Das Unternehmen war bereits 2024 zusammengebrochen, was zur Schließung von 250 Filialen und zum Verlust von 2.000 Arbeitsplätzen führte.
Depot hatte 2024 erstmals Insolvenz angemeldet, was zu massiven Filialschließungen und erheblichen Stellenstreichungen führte. Anschließend versuchte das Unternehmen ein Comeback unter dem Namen „Depot 2.0“ und setzte auf niedrigere Preise sowie ein überarbeitetes Einzelhandelskonzept.
Doch steigende Importzölle, harter Online-Wettbewerb und sinkende Verbraucherausgaben haben die Kette nun erneut in die Insolvenz getrieben. In der Folge wird Depot 66 Filialen in ganz Deutschland schließen, darunter Standorte in der Wiesbadener Marktstraße und im Einkaufszentrum Main-Taunus-Zentrum. Durch die Schließungen verlieren etwa 330 Mitarbeiter ihre Jobs.
In den betroffenen Filialen haben bereits Räumungsverkäufe begonnen. Die jüngste Insolvenz markiert das endgültige Scheitern der Wiederbelebungsversuche von Depot. Alle verbleibenden Filialen werden geschlossen, 330 Beschäftigte ihre Stellen verlieren. Derzeit wird das Vermögen des Unternehmens liquidiert.
