DFB-Vorbereitungen für die WM: Rettigs Strategie hinter den Kulissen
Mit der nahenden Fußball-Weltmeisterschaft hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Großteil seiner Vorbereitungen abgeschlossen. Andreas Rettig, der sportliche Geschäftsführer des DFB, gab kürzlich Einblicke in die Hintergründe der organisatorischen Arbeit der Vereinigung. Seine Karriere umfasst Profifußball, Führungspositionen in der Wirtschaft und Jahrzehnte im Sportmanagement.
Der heute 63-jährige Rettig begann seine Laufbahn als Profifußballer und spielte bis in die dritte Liga. Nach seinem Karriereende absolvierte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei Bayer und stieg später in den Vorstand auf. Sein Einstieg in die Fußballverwaltung erfolgte 1998, als er Geschäftsführer des SC Freiburg wurde.
Im Laufe der Jahre übernahm er Führungsaufgaben beim 1. FC Köln, FC Augsburg, FC St. Pauli und der Deutschen Fußball Liga (DFL). Seit 2023 leitet er die Sportabteilung des DFB. Seine Erfahrungen in Wirtschaft und Fußball prägen seinen Ansatz bei der Vorbereitung großer Turniere.
In einem aktuellen Interview verglich Rettig die organisatorische Arbeit mit der Vorbereitung auf eine Saison. Die „harten Trainingseinheiten“ – Logistik, Planung und Koordination – seien nun weitgehend abgeschlossen. Eine zentrale Aufgabe war die Auswahl eines Teamquartiers mit optimalen Bedingungen. Er betonte, dass jedes Detail abseits des Platzes die Leistung fördern und nicht behindern dürfe.
Im Gespräch wurde auch die übergeordnete Strategie des DFB für das Turnier thematisiert. Rettigs Fokus liegt darauf, dem Team beste Voraussetzungen zu schaffen, damit es sich ohne unnötige Ablenkungen auf den Wettbewerb konzentrieren kann.
Die Vorbereitungen des DFB sind nahezu abgeschlossen, wobei Rettigs Führung eine zentrale Rolle spielt. Sein Hintergrund im Fußball, in der Wirtschaft und Verwaltung hat den Planungsprozess maßgeblich geprägt. Nun richtet sich die Aufmerksamkeit des Teams auf die letzten Feinjustierungen vor dem Start der Weltmeisterschaft.






