20 April 2026, 12:03

Dürener Generationen diskutieren Gleichberechtigung beim Frauentag 2026

Schwarzes und wei├čes Foto von zwei Frauen in Küchleinstandkleidern, die nebeneinanderstehen und sich unterhalten, mit Text unten, der "Frauen des 19. Jahrhunderts" lautet.

Dürener Generationen diskutieren Gleichberechtigung beim Frauentag 2026

Veranstaltung zu Gleichberechtigung in Düren: Generationen im Dialog über Fortschritte und Herausforderungen

Am 27. März 2026 fand in Düren eine besondere Veranstaltung zum Thema Gleichberechtigung statt – anlässlich des Internationalen Frauentags. Organisiert vom Amt für Generationen, Ehrenamt und Pflege der Stadt sowie der Gleichstellungsstelle, kamen Menschen unterschiedlichen Alters zusammen, um über Errungenschaften und aktuelle Herausforderungen bei der Gleichstellung zu diskutieren.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung "Generationen im Dialog" stand die Frage, wie sich die Perspektiven auf Gleichberechtigung im Laufe der Zeit gewandelt haben. Rund 20 Teilnehmende waren vor Ort, darunter Schülerinnen und Schüler des St.-Angela-Gymnasiums, Mitglieder des Seniorenbeirats sowie des Frauenforums.

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Daniel Schulte, Leiter des Dürener Stadt- und Kreisarchivs, hielt einen Vortrag mit dem Titel "40 Jahre Gleichstellungsstelle in Düren". Auch Christopher Lühr, Beigeordneter für Generationen, Demografie und Soziales, beteiligte sich an den Gesprächen. Sabrina König, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Düren, verwies auf weiterhin bestehende Probleme wie Lohnungleichheit und Belästigung, von denen besonders junge Frauen betroffen sind.

Die Diskussionen zeigten, wie unterschiedlich verschiedene Generationen Gleichberechtigung und Gerechtigkeit wahrnehmen. Die Teilnehmenden tauschten sich über eigene Erfahrungen aus und machten dabei sowohl Fortschritte als auch Bereiche sichtbar, in denen noch Handlungsbedarf besteht.

Die Veranstaltung bot einen Rahmen für einen offenen Austausch zwischen Jüngeren und Älteren. Durch den Perspektivwechsel sollten die Gespräche dazu beitragen, das Ziel einer gerechteren Gesellschaft voranzubringen. Die Organisatorinnen und Organisatoren betonten, dass solche Begegnungen entscheidend sind, um Ungleichheiten zu verstehen und ihnen entgegenzuwirken.

Quelle