08 March 2026, 08:02

Eileen Gu glänzt als Ehrenmarschallin beim chinesischen Neujahrsfest in San Francisco

Ein chinesisches Neujahrsfest mit einer Drachenstatue, umgeben von bunten Blumen in Gelb, Rot, Pink und Weiß, mit Menschen, die herumlaufen, und Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Eileen Gu glänzt als Ehrenmarschallin beim chinesischen Neujahrsfest in San Francisco

San Franciscos jährliche Parade zum Chinesischen Neujahr erleuchtete die Stadt am Samstagabend und läutete damit das Jahr des Feuer-Pferdes ein. Die Veranstaltung, eine der größten Feiern dieser Art außerhalb Asiens, zog mit ihren farbenfrohen Darbietungen von Kultur und Tradition zahlreiche Besucher an. Ein Höhepunkt war der Auftritt der Olympiasiegerin Eileen Gu, die in diesem Jahr als Ehrenmarschallin fungierte.

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Die Parade startete im Zentrum San Franciscos und zog sich durch Chinatown, begleitet von Böllerschüssen und mitreißender Musik. Trommler, Löwentänzer und Kampfsportler füllten die Straßen, während Kinder in aufblasbaren Pferdekostümen mitliefen. Prächtig geschmückte Wagen mit leuchtenden Farben und traditionellen Motiven steuerten zur festlichen Stimmung bei.

Eileen Gu, eine in San Francisco geborene Olympiasiegerin, stand als Ehrenmarschallin im Mittelpunkt. Sie stieß im Verlauf des Umzugs in einem auffälligen roten Kleid – ein Symbol für Glück – zur Parade und wurde vom Publikum mit lautem Jubel empfangen. Ihre Rolle war bereits Monate zuvor vom Veranstalter William Gee angekündigt worden, lange bevor sie bei den Olympischen Winterspielen 2026 ihren jüngsten Triumph feierte.

Gus Entscheidung, im Wettbewerb für China anzutreten, hat Diskussionen ausgelöst, doch viele Besucher äußerten ihre Unterstützung. Die Zuschauerin Megan Chin lobte Gu dafür, dass sie sowohl ihre amerikanischen als auch ihre chinesischen Wurzeln lebt. Auch Calvin Lui, der mit seinem kleinen Sohn gekommen war, schätzte, wie sie ihre Geburtsstadt und ihre Herkunft ehrt.

Die Ursprünge der Parade reichen bis in die 1860er-Jahre zurück, als chinesische Einwanderer die Tradition einführten, um ihre Kultur zu teilen. Im Laufe der Zeit entwickelte sie sich zu einem großen Ereignis, das chinesische Bräuche mit amerikanischer Festkultur verbindet.

Seit sie die Parade 2025 anführte, schreibt Gu weiter Geschichte. Im Februar 2026 gewann sie bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina Gold im Halfpipe der Frauen und sicherte sich damit ihre sechste olympische Medaille. Dieser Erfolg machte sie zur erfolgreichsten Winterathleten aller Zeiten, während ihre Werbeverträge ihr geschätztes Vermögen bis Ende 2025 auf 23 Millionen Dollar steigen ließen.

Die Parade feierte sowohl kulturellen Stolz als auch sportliche Erfolge – und Gus Anwesenheit unterstrich ihre Bedeutung. Ihre rekordverdächtige Karriere und ihre doppelte Identität fanden bei vielen Zuschauern Anklang. Die Veranstaltung festigte einmal mehr ihren Platz als geliebte Tradition im Kalender San Franciscos.

Quelle