Eintracht Trier krönt sich mit spätem 1:0 zum Landespokalsieger
Eintracht Trier holt zum 15. Mal den Landespokal nach dramatischem 1:0 gegen TuS Koblenz
Mit einem knappen 1:0-Sieg gegen TuS Koblenz sicherte sich Eintracht Trier zum 15. Mal den Landespokal. Das entscheidende Spiel fand im ausverkauften Moselstadion vor knapp 9.000 Fans statt, die den späten Treffer ihrer Mannschaft begeistert feierten. Der Erfolg bringt dem Verein zudem die Teilnahme an der Auslosung für den DFB-Pokal ein – ein willkommener finanzieller Schub für den Klub.
Von Beginn an bestimmte Trier das Spielgeschehen, doch die Koblenzer Abwehr stand sicher und ließ in der ersten Halbzeit kaum klare Torchancen zu. Die Gäste, unterstützt von rund 2.000 mitgereisten Fans, blieben diszipliniert und neutralisierten die Angriffsbemühungen der Hausherren.
Erst in der 82. Minute fiel der Befreiungstreffer: Noah Herber traf zum 1:0. Koblenz’ Hoffnungen auf einen Ausgleich zerschlugen sich in der Nachspielzeit, als Dami Grgić nach einem groben Foulspiel mit Rot vom Platz flog. Die rote Karte besiegelte die Niederlage und machte jede Aufholjagd zunichte.
Der Sieg festigt Triers Vorherrschaft im Landeswettbewerb – es war bereits der 15. Pokaltriumph für den Verein. Koblenz hingegen geht leer aus, nachdem es über weite Strecken des Spiels an offensiver Durchschlagskraft mangelte.
Mit dem Titelzug sichert sich Trier nicht nur Prestige, sondern auch die lukrative Teilnahme am DFB-Pokal. Für Koblenz endet die Saison ohne Titel: Trotz einer starken defensiven Leistung entschied ein spätes Tor und ein unnötiges Platzverweis das Spiel gegen sie. In Erinnerung bleiben wird die Partie als Beweis für Triers Beharrlichkeit – und Koblenz’ verpasste Chance.






