24 May 2026, 16:02

Ex-Nationalspieler Uli Borowka packt in Salzgitter über seine Alkoholsucht aus

Ehemaliger Fußballstar spricht vor Schülern über seine Alkoholsucht

Ex-Nationalspieler Uli Borowka packt in Salzgitter über seine Alkoholsucht aus

Ehemaliger Bundesliga-Profi spricht vor 350 Schülern in Salzgitter über seinen Kampf gegen Alkoholsucht

Uli Borowka, einst Nationalspieler, hat vor 350 Schülern in Salzgitter offen über seine Alkoholabhängigkeit gesprochen. Bei einer Veranstaltung des AWO-Regionalverbands Braunschweig gab der ehemalige Fußballer Einblicke in seine persönlichen Kämpfe – und zeigte den Jugendlichen schonungslos die Gefahren einer Sucht.

Die beiden Schulen Gottfried-Linke-Realschule und Kranich-Gymnasium in Salzgitter öffneten ihre Türen für die Neunt- und Zehntklässler. Borowka verschonte die Zuhörer nicht mit Details: Er schilderte, wie der Alkohol sein Leben übernahm, seine Gesundheit ruinierte, seine Karriere zerstörte und Beziehungen zerrüttete. Die Sucht, betonte er, verenge die Welt eines Menschen – bis kaum noch Platz für etwas anderes bleibe.

Die Schüler folgten seinen Worten gebannt und stellten Fragen zu seinen Trinkgewohnheiten und den Folgen für seine Rolle als Vater. Viele zeigten sich beeindruckt von seiner Ehrlichkeit; einige gaben zu, sich bisher nie Gedanken über die tatsächlichen Konsequenzen von Drogen- und Alkoholmissbrauch gemacht zu haben.

Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der BKK Salzgitter und der BKK Public, sodass die Schulen die Veranstaltung kostenfrei anbieten konnten. Lehrer und Schüler lobten im Nachhinein die Wirkung des Gesprächs: Es sei aufrüttelnd und nahbar gewesen. Einige regten sogar an, solche Formate fest im Lehrplan für ältere Jahrgänge zu verankern.

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Die AWO-Salto Suchthilfe, die die Veranstaltung mitorganisiert hatte, wies darauf hin, dass Beratungsangebote weiterhin für alle Betroffenen oder Besorgten offenstehen. Das Team bietet weiterhin Unterstützung für Menschen mit Suchtproblemen oder fragwürdigen Konsumverhalten an.

Borowkas Besuch hinterließ bei den Schülern einen tiefen Eindruck – viele reflektierten anschließend ihr eigenes Verhalten. Die Schulen hoffen nun, das Programm auch für künftige Jahrgänge anbieten zu können, um die Präventionsarbeit gegen Sucht zu stärken. Bis dahin stehen Hilfsangebote allen zur Verfügung, die Rat oder Unterstützung suchen.

Quelle