Friedlicher "Aschura-Marsch" in Berlin-Mitte mit 600 Teilnehmenden beendet
Philipp KochFriedlicher "Aschura-Marsch" in Berlin-Mitte mit 600 Teilnehmenden beendet
Am Vortag fand im Berliner Bezirk Mitte ein Aufmarsch unter dem Namen „Aschura-Marsch“ statt. Die Veranstaltung zog Hunderte von Teilnehmenden an und verlief ohne größere Zwischenfälle. Die Polizei überwachte die Kundgebung während der gesamten Dauer aufmerksam.
Der Marsch begann am Berliner Dom und folgte einer vorab festgelegten Route durch das Stadtzentrum. Er führte über die Straße Unter den Linden, die Charlottenstraße, die Französische Straße und die Markgrafenstraße, bevor er am Gendarmenmarkt endete. Auf seinem Höhepunkt nahmen etwa 600 Personen an der Prozession teil.
Nach Angaben der Behörden gab es weder in den Sprechchören noch in den Reden, auf Transparenten oder Flaggen strafbare Inhalte. Die Demonstration blieb friedlich, und es wurden keine Straftaten im Zusammenhang mit der Veranstaltung registriert. Aufgrund der hohen Temperaturen benötigten jedoch mehrere Teilnehmende medizinische Hilfe wegen hitzebedingter Kreislaufprobleme.
Die Polizei griff ein, um eine inszenierte Darstellung zu unterbinden, bei der Kinder mit Bändern zusammengebunden waren. Der Veranstalter willigte später ein, geplante Zwischenreden abzusagen. Zudem gestattete er den Teilnehmenden, sich in schattigen Bereichen auszuruhen, und stellte Wasser bereit, um die Hitze zu lindern.
Gegen 20:30 Uhr endete die Kundgebung, als die Zahl der Anwesenden allmählich zurückging. Es gab keine Festnahmen oder rechtlichen Verstöße. Die Veranstaltung verlief ohne weitere Störungen oder Vorfälle.
