Füchse Berlin sichern sich mit Rekord-Sieg den zweiten Bundesliga-Platz
Philipp KochFüchse Berlin sichern sich mit Rekord-Sieg den zweiten Bundesliga-Platz
Füchse Berlin beenden Bundesliga-Saison mit starkem 43:38-Sieg gegen SG Flensburg-Handewitt
Die Füchse Berlin haben ihre Bundesliga-Saison mit einem überzeugenden 43:38 (20:18) gegen die SG Flensburg-Handewitt gekrönt. Der Erfolg sicherte den Hauptstädtern den zweiten Platz in der Tabelle und bringt sie damit an die Schwelle der Champions-League-Qualifikation für die nächste Spielzeit. Die offizielle Bestätigung ihres Startplatzes gilt nun als Formsache, sobald das routinemäßige Bewerbungsverfahren abgeschlossen ist.
Der Start in die Partie verlief für Berlin alles andere als ideal: Nach wenigen Minuten lagen sie mit 5:10 im Rückstand. Doch Mathias Gidsel, mit 317 Toren bester Werfer der Liga in dieser Saison, übernahm mit einer atemberaubenden Vorstellung in der ersten Halbzeit die Führung. Noch vor der Pause traf er insgesamt 13 Mal und drehte das Spiel – vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff ging seine Mannschaft erstmals in Führung.
Doch Gidsel blieb nicht stehen. Bis zum Schlusspfiff steigerte er seine Ausbeute auf 18 Treffer – ein persönlicher Rekord in einem einzigen HBL-Spiel. Auch die Defensive glänzte, allen voran Torhüter Dejan Milosavljev, der in seinem letzten Heimspiel für den Verein eine herausragende Leistung zeigte.
Der Sieg besiegelte einen starken Saisonabschluss für Berlin. Selbst ohne diesen Erfolg hätte der historische Champions-League-Titel der Mannschaft automatisch die Teilnahme an der nächsten Auflage des Wettbewerbs garantiert. Doch der Sieg räumte letzte Zweifel aus dem Weg und lässt nun nur noch den administrativen Schritt der Bewerbung für das sogenannte „Upgrade“ im Turnier ausstehen.
Mit dem zweiten Platz feiern die Füchse ihre beste Bundesliga-Platzierung seit Jahren. Mit Gidsels Torjägerqualitäten und einer stabilen Abwehr gehen sie selbstbewusst in die Sommerpause. Nun steht Champions-League-Handball bevor – vorausgesetzt, die finale Freigabe verläuft wie erwartet reibungslos.






