Geiger und Wellinger kämpfen beim Vierschanzentournee um ihr Comeback
Elias FrankeGeiger und Wellinger kämpfen beim Vierschanzentournee um ihr Comeback
Die deutschen Skispringer Karl Geiger und Andreas Wellinger kehren zur Elite-Mannschaft für das bevorstehende Vierschanzentournee zurück. Ihre jüngsten Leistungsschwächen zu Saisonbeginn haben im Deutschen Skiverband (DSV) Sorgen ausgelöst.
Beide Athleten fehlten beim Weltcup in Engelberg in der Schweiz, der oft als letzte Generalprobe vor dem Vierschanzentournee gilt. Berichten zufolge verzichteten sie auf den Wettbewerb, um sich gezielt auf die Vorbereitung zu konzentrieren.
Markus Eisenbichler, ehemaliger Team-Weltmeister und heutiger Eurosport-Experte, führt leichte Verletzungen, private Probleme und eine beeinträchtigte Sommervorbereitung als Gründe für ihre Formkrise an. Dennoch zeigt er sich überzeugt, dass die beiden bald wieder an ihre Bestleistungen anknüpfen werden. Eisenbichler hob zudem Felix Hoffmann als aussichtsreichen Kandidaten für einen Podestplatz im Turnier hervor. Die Einschätzung des Ex-Champions fällt in eine Phase, in der das deutsche Team nach einem holprigen Saisonstart wieder Tritt fassen will.
Die Rückkehr von Geiger und Wellinger in den Wettbewerb wird mit Spannung erwartet. Ihre Leistungen beim Vierschanzentournee könnten entscheiden, ob sie sich wieder unter den weltbesten Springern etablieren. Gleichzeitig verleiht Hoffmanns Potenzial der Vorfreude der deutschen Fans eine zusätzliche Dimension.