Graffiti-Angriff auf Lärmschutzwand legt Bahnstrecke München–Augsburg lahm
Lara BauerSprayer Duo Verursacht Zugverspätungen und -störungen - Graffiti-Angriff auf Lärmschutzwand legt Bahnstrecke München–Augsburg lahm
Zwei unbekannte Graffiti-Künstler haben auf der Bahnstrecke zwischen München und Augsburg für erhebliches Chaos gesorgt, nachdem sie eine Lärmschutzwand mit Sprühfarbe besprüht hatten. Durch die Sachbeschädigung sahen sich die Behörden gezwungen, die Strecke für mehr als eine Stunde zu sperren – mit weitreichenden Verspätungen als Folge.
Der Vorfall ereignete sich in der Nähe von Mammendorf, wo das Duo etwa neun Quadratmeter der Wand mit Farbe bedeckte. Der angerichtete Schaden wird auf rund 1.800 Euro geschätzt.
In der Folge waren 70 Züge betroffen: Zwei Verbindungen fielen komplett aus, acht wurden vorzeitig beendet. Für die Fahrgäste summierten sich die Verspätungen auf insgesamt 2.622 Minuten.
Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Sachbeschädigung ein, bisher konnten jedoch keine Tatverdächtigen ermittelt werden. Die Fahndung läuft zwar weiter, doch viele ähnliche Fälle in Deutschland bleiben aufgrund begrenzter Beweislage und Ressourcen unaufgeklärt.
Mittlerweile ist die Bahnstrecke zwar wieder freigegeben, doch die finanziellen und betrieblichen Folgen des Vandalismus bleiben bestehen. Unklar ist noch, wie lange die Ermittlungen dauern werden – und ob die Täter überhaupt gefasst werden können.






