Greenovative revolutioniert Energiespeicherung mit erstem Großprojekt in Bayern
Elias FrankeGreenovative revolutioniert Energiespeicherung mit erstem Großprojekt in Bayern
Greenovative schließt erstes Großspeicherprojekt ab – Meilenstein für die erneuerbare Energiewende
Das Unternehmen Greenovative hat sein erstes großtechnisches Batteriespeichersystem fertiggestellt – ein wichtiger Schritt für die Steuerung erneuerbarer Energien. Die neue Anlage verhindert die Verschwendung von Strom, indem überschüssige Solarenergie gespeichert und später ins Netz eingespeist wird. Wie Geschäftsführer Jochen Schürer betont, löst dies das Problem der Abregelung bei der Erzeugung erneuerbarer Energien.
Der Speicher ist an den Solarpark "Langenacker" in Waffenbrunn (Bayern) angebunden. Er besteht aus zwei Container-Einheiten mit einer Gesamtleistung von 1,2 Megawatt und einer Kapazität von 4,0 Megawattstunden. Damit kann etwa die Hälfte des von der verbundenen Photovoltaikanlage erzeugten Solarstroms zwischengespeichert werden.
Die gespeicherte Energie wird bei geringer Solarstromproduktion ins Netz eingespeist. Dies trägt zur Stabilisierung der Strompreise bei, indem Phasen negativer Börsenstrompreise reduziert werden. Überschüssiger Strom geht so nicht verloren, sondern wird effizient genutzt.
Für die Zukunft plant Greenovative den Ausbau seiner Speicherprojekte. Bereits in Entwicklung befinden sich eigenständige Systeme mit einer Gesamtleistung von 600 Megawatt und einer Kapazität von 1.200 Megawattstunden. Ab dem nächsten Jahr sollen alle neuen Photovoltaikanlagen des Unternehmens standardmäßig mit Hybrid-Batteriespeichern ausgestattet werden.
Die innovative Speicherlösung behebt eine zentrale Herausforderung der erneuerbaren Energien: Sie verhindert Verschwendung und erhöht die Netzstabilität. Mit weiteren Projekten in der Pipeline will Greenovative Hybridkraftwerke zum Standard machen – ein wichtiger Schritt, um Angebot und Nachfrage im Energiesektor besser in Einklang zu bringen.






