Grenzübergang Waidhaus: Drei Männer nach Kontrollen abgewiesen und angezeigt
Lara BauerGrenzübergang Waidhaus: Drei Männer nach Kontrollen abgewiesen und angezeigt
Die Bundespolizei in Waidhaus hat die Grenzkontrollen verschärft und mehrere Reisende wegen fehlender oder unzureichender Papiere abgewiesen. Betroffen sind die Landkreise Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth sowie die Stadt Weiden. Die Beamten erinnern alle Grenzpendler daran, stets einen gültigen Ausweis mitzuführen.
In den vergangenen Tagen wurden am Grenzübergang Waidhaus drei Männern die Einreise nach Deutschland verweigert. Ein 22-jähriger Moldauer wurde zurückgewiesen, nachdem er sein Schengen-Visum um 140 Tage überzogen hatte. Ein 46-jähriger Usbeke durfte nicht einreisen, da er mit einem abgelaufenen kroatischen Visum und Aufenthaltstitel unterwegs war. Ein 47-jähriger Ghanaer, der von Prag nach Amsterdam reiste, wurde festgehalten, weil er seinen Pass zu Hause vergessen hatte.
Gegen alle drei Männer werden nun Strafverfahren wegen versuchten illegalen Grenzübertritts eingeleitet. Deutsche Staatsbürger müssen bei fehlendem Ausweis an der Grenze mit Ordnungsstrafen rechnen.
Die Bundespolizeidirektion Waidhaus ist zuständig für die innere Grenzsicherheit und die Bahnhofsicherheit. Die Beamten arbeiten eng mit der bayerischen und tschechischen Polizei sowie den Zollbehörden zusammen, um Kriminalität zu bekämpfen und Risiken im grenzüberschreitenden Verkehr zu minimieren.
Die Behörden betonen, wie wichtig es ist, beim Grenzübertritt gültige Pässe, Visa oder Aufenthaltstitel dabei zu haben. Die jüngsten Fälle zeigen, dass die Einreisebestimmungen nun konsequenter durchgesetzt werden. Reisende werden aufgefordert, vor Antritt ihrer Fahrt die Vollständigkeit ihrer Dokumente zu überprüfen.






