01 May 2026, 14:07

Großrazzia in Mittelfranken: 60 Betriebe wegen Mindestlohn und Sozialbetrugs kontrolliert

Papierdokument mit gedrucktem Text und einem roten Stempel mit der Aufschrift "Thomas Gill's Fine Cutlery, Razors, Scissor, Penknives, Lancets, Patent Masticators, Gravers, Warranty Swords, Guns, Pistols, etc."

Großrazzia in Mittelfranken: 60 Betriebe wegen Mindestlohn und Sozialbetrugs kontrolliert

Behörden in Mittelfranken führen Razzia in 60 Betrieben durch

Am Dienstag hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Nürnberg in Mittelfranken unangekündigte Kontrollen in 60 Unternehmen durchgeführt. Im Fokus standen Friseursalons, Barbiershops und Kosmetikstudios in der gesamten Region. Die Prüfer konzentrierten sich auf die Einhaltung von Mindestlohnvorschriften, Sozialversicherungsregeln sowie mögliche Betrugsfälle.

Während der Überprüfungen sprachen die FKS-Mitarbeiter mit 140 Beschäftigten. Sie untersuchten, ob die Betriebe den gesetzlichen Mindestlohn zahlten, die Sozialversicherungsbestimmungen einhielten und ausländische Arbeitnehmer legal beschäftigten.

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Bei den Kontrollen wurden 11 Verdachtsfälle auf Verstöße gegen das Mindestlohngesetz aufgedeckt. Zudem identifizierten die Prüfer 12 mögliche Fälle von Sozialleistungsbetrug. Nun laufen weitere Ermittlungen, bei denen Aussagen von Mitarbeitern und Unternehmensunterlagen ausgewertet werden.

Das Zollamt arbeitet eng mit Rentenversicherungsträgern und anderen Behörden zusammen. Ziel der gemeinsamen Bemühungen ist es, die Verdachtsfälle aufzuklären und zusätzliche Beweise zu sammeln.

Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Anstrengungen der Behörden, Arbeits- und Sozialversicherungsvorschriften in der Region durchzusetzen. Weitere Erkenntnisse hängen von der Auswertung der gesammelten Dokumente und Zeugenaussagen ab. Bisher wurden noch keine Strafen oder offizielle Anklagen bekannt gegeben.

Quelle