05 May 2026, 16:17

"Grüne Ufer" feiert Bühnenpremiere als magische Zeitreise in Jekaterinburg

Ein Vintage-Illustration eines alten Buchumschlags mit dem Titel "Die Musik der russischen Revolution", das einen Mann in einem weißen Gewand zeigt, der ein Saiteninstrument spielt, und eine Frau in einem langen Kleid, die Blumen hält, eingerahmt von einem dekorativen Rand vor einem tiefblauen Nachthimmel mit Sternen.

"Grüne Ufer" feiert Bühnenpremiere als magische Zeitreise in Jekaterinburg

Bühnenadaption von Grüne Ufer: Gennady Alexejews gefeierter Fantasy-Roman in Jekaterinburg uraufgeführt

In Jekaterinburg hat die Bühnenfassung von Grüne Ufer, dem preisgekrönten Fantasy-Roman von Gennady Alexejew, Premiere gefeiert. Das Stück erkundet parallele Leben anhand der Geschichten eines sowjetischen Dichters der 1980er-Jahre und eines vorrevolutionären Romanzen-Sängers. Unter der Regie von Lilia Bornaschewa wurde die Produktion im privaten Tvary-Theater aufgeführt, mit Oleg Dulenkin und Jelena Iwanowa in den Hauptrollen.

Alexejews Roman Grüne Ufer ließ sich vom Leben der Sängerin Anastassija Wjalzewa inspirieren, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts wirkte. Nach der Entdeckung ihrer Geschichte webte der Autor sie zu einer Erzählung über sich überschneidende Realitäten. Das Theaterstück folgt dieser doppelten Handlung und verbindet Vergangenheit und Gegenwart.

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Lilia Bornaschewa zeichnete sowohl für die Bühnenadaption als auch für die Regie verantwortlich und brachte die vielschichtige Fantasy-Welt auf die Bühne. Jelena Iwanowa übernahm eine anspruchsvolle Rolle und verkörperte im Laufe der Aufführung neun verschiedene Charaktere. An ihrer Seite glänzte Oleg Dulenkin als der sowjetische Dichter, der zwischen den Welten gefangen ist.

Die Handlung gipfelt in der Vereinigung der beiden Liebenden im Tod, die damit ihre parallelen Lebenswege beschließen. Kritiker zählen Grüne Ufer seit Langem zu den einfallsreichsten Werken, die sich mit alternativen Existenzformen auseinandersetzen.

Die Uraufführung im Tvary-Theater markiert die erste Bühnenumsetzung von Alexejews Roman in Jekaterinburg. Die ambitionierte Adaption und die starken schauspielerischen Leistungen haben dem Stück ein neues Publikum erschlossen und seine beklemmenden Themen nähergebracht. Die Spielzeit im privaten Theater ist nun beendet.

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