09 May 2026, 06:03

Güntzler warnt vor Scheitern der Steuersenkungen durch Finanzierungslücke von 1,1 Milliarden Euro

Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, das "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch mehr für die Reichen und große Unternehmen."

Güntzler warnt vor Scheitern der Steuersenkungen durch Finanzierungslücke von 1,1 Milliarden Euro

Fritz Güntzler, der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat vor erheblichen Verzögerungen bei den geplanten Steuersenkungen gewarnt. Er verwies auf eine mögliche Finanzierungslücke von 1,1 Milliarden Euro und forderte die Länderchefs auf, die Reformen ohne Zögern zu unterstützen.

Güntzler rief die unionsgeführten Ministerpräsidenten dazu auf, klar Stellung zu der geplanten Steuerreform zu beziehen. Er betonte, dass Bürger und Unternehmen dringend echte Entlastungen bräuchten – und keine bloßen Versprechungen. Ohne die Zustimmung der Länder drohe das gesamte Vorhaben zu scheitern, warnte er.

Der Abgeordnete kritisierte zudem, dass die Länder den geplanten Steuerentlastungsbonus blockierten, und bezeichnete dies als großes Hindernis. Er bestand darauf, dass sich CDU- und CSU-Politiker geschlossen hinter den Plan stellen müssten, um ein Scheitern zu verhindern. Seine Warnungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Verhandlungen über Finanzierung und Umsetzung noch immer nicht abgeschlossen sind.

Güntzlers Äußerungen spiegeln den wachsenden Druck auf die Landesregierungen wider. Die Lücke von 1,1 Milliarden Euro, so der Politiker, könnte die Steuersenkungen zum Scheitern bringen, sofern sich die Länder nicht verpflichten, die Kosten zu tragen.

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Die Zukunft der Steuerreform hängt nun davon ab, ob sich die Ministerpräsidenten dem Vorstoß des Bundes anschließen. Güntzlers Appelle an die Einheit deuten darauf hin, dass die kommenden Wochen entscheidend sein werden. Ohne Einigung könnten die geplanten Entlastungen für Steuerzahler und Unternehmen ausbleiben.

Quelle