Hessentag 2026 in Fulda: Kirchen schaffen erstmals gemeinsames ökumenisches Programm
Finn HerrmannHessentag 2026 in Fulda: Kirchen schaffen erstmals gemeinsames ökumenisches Programm
Hessentag 2026 findet vom 12. bis 21. Juni in Fulda statt – erstmals gestalten Kirchen verschiedener Konfessionen ein gemeinsames Programm. Über 110 Veranstaltungen an vier Standorten verbinden Musik, Kultur und spirituelle Impulse.
Der Hessentag beginnt am Freitag, dem 12. Juni, um 18:00 Uhr mit einem Auftakt in der Stadtpfarrkirche (Unterm Heiligen Kreuz 1). Besucher können etwa im Rahmen von „HerzZeit“ in der Severikirche im Fuldaer Stadtzentrum einen Ort der Stille und Besinnung erleben. Ein besonderes Highlight ist die „HerzBlick“*-Segensgondel auf dem Riesenrad, die den Gästen eine einzigartige Perspektive auf das Fest bietet.
Der ökumenische Hessentag-Gottesdienst findet am Sonntag, dem 14. Juni, um 10:00 Uhr auf dem Domplatz-Areal statt. Bischöfin Dr. Beate Hofmann (EKKW) betont die Bedeutung der konfessionsübergreifenden Zusammenarbeit. Bishop Dr. Michael Gerber (Bistum Fulda) sieht in der Veranstaltung eine Chance, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft zueinanderfinden und Erfahrungen teilen.
Rund 170 Ehrenamtliche unterstützen das Programm und sorgen für eine herzliche Atmosphäre. Das Bistum Fulda, die EKKW und die EKHN haben die Veranstaltungen gemeinsam organisiert – ein Novum in der Geschichte des Hessentags.
Das Festival bietet eine Mischung aus Musik, kulturellen Aktivitäten und spirituellen Momenten. An vier Hauptstandorten und mit einem dichten Programm wollen die Veranstalter Begegnungen schaffen, die prägen. Zehn Tage lang ist für jeden Geschmack etwas dabei.






