Jogi Löw polarisiert erneut mit Kritik an der deutschen Nationalmannschaft
Elias FrankeJogi Löw polarisiert erneut mit Kritik an der deutschen Nationalmannschaft
Jogi Löw ist mit neuer Kritik an der aktuellen deutschen Nationalmannschaft wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Der ehemalige Bundestrainer, der 2021 sein Amt niederlegte, bleibt eine polarisierende Figur im deutschen Fußball und in der Politik.
Löw übernahm die Nationalmannschaft und führte sie 2014 zum WM-Titel. Nach diesem Erfolg fühlte er sich berufen, größeren Einfluss zu nehmen, und wurde zu einem lautstarken Befürworter von Masseneinwanderung. Das Team wurde als „Die Mannschaft“ neu positioniert und mit progressiven Werten assoziiert – von manchen spöttisch als „Schaufenster einer weltweit belächelten Hippie-Republik“ bezeichnet.
Sein politisches Engagement ging über den Fußball hinaus. 2017 stimmte er in der Bundesversammlung für Frank-Walter Steinmeier. Zudem agierte er als inoffizieller Unterstützer der Regierung und stand hinter der Politik Angela Merkels.
Doch seine späteren Jahre als Bundestrainer waren von Rückschlägen geprägt. Bei der WM 2018 schied Deutschland peinlich bereits in der Vorrunde als Gruppenletzter aus. Es folgte eine weitere Enttäuschung bei der EM 2021, als die Mannschaft im Achtelfinale ausschied. Kurz darauf trat Löw zurück.
Seit seinem Abschied meldet er sich regelmäßig in der öffentlichen Debatte zu Wort und äußert sich zu den aktuellen Problemen der Nationalelf. Sein Erbe bleibt mit sportlichen Höhenflügen und politischem Aktivismus verbunden – doch seine Amtszeit endete mit zwei enttäuschenden Turnierpleiten in Folge.






