KI in der Politik: Wie Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt mit künstlicher Intelligenz Reden schreibt
Philipp KochKI in der Politik: Wie Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt mit künstlicher Intelligenz Reden schreibt
In Deutschland gibt es zunehmend Fragen zum Einsatz von KI in politischen Reden. Wie berichtet wird, hat Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) in seinen offiziellen Texten auf KI-generierte Inhalte zurückgegriffen. Untersuchungen der Transparenzplattform Frag den Staat stützen diese Vorwürfe.
Die Bundesregierung weicht direkten Antworten aus, ob auch die Reden von Bundeskanzler Friedrich Merz mit KI unterstützt werden. Stellvertretender Regierungssprecher Steffen Meyer reagierte auf Nachfragen mit den Worten: „Die Worte des Kanzlers sind die Worte des Kanzlers.“ Später fügte er hinzu, dass die Äußerungen des Kanzlers allein ihm zuzurechnen seien.
Unabhängig davon gibt es Hinweise darauf, dass Mario Voigt (CDU) in mehreren Ansprachen auf KI-gestützte Inhalte zurückgegriffen hat. Die Erkenntnisse stammen von der Transparenzorganisation Frag den Staat, die seine Reden und Texte analysiert hat.
Die Regierung hat weder bestätigt noch dementiert, dass KI bei der Erstellung von Merz’ Stellungnahmen eine Rolle spielt. Voigts Fall zeigt jedoch, dass KI-Tools bereits in der politischen Kommunikation eingesetzt werden. Bisher weigern sich die Verantwortlichen, weitere Details zu dem Thema preiszugeben.






