03 May 2026, 00:06

KSI entschuldigt sich für umstrittene Gewalt-Äußerungen in altem YouTube-Video

Schwarzes und weißes Plakat mit einer Frau in einem weißen Kleid, die ein Baby hält, mit dem Text 'Männer geben Frauen Stimmen, um die Kinder zu schützen' darüber.

KSI entschuldigt sich für umstrittene Gewalt-Äußerungen in altem YouTube-Video

Ein im Jahr 2017 veröffentlichtes Video, das nun wiederaufgetaucht ist, hat dem YouTuber und Britain’s Got Talent-Juror KSI Kritik eingebracht. In dem Clip äußerte er umstrittene Bemerkungen über Schwangerschaft und Gewalt. Die Aussagen lösten daraufhin scharfe Reaktionen von Hilfsorganisationen für Opfer häuslicher Gewalt aus.

Während eines Gesprächs mit seiner Mutter „scherzte“ KSI, er würde „dem Baby einen Schlag verpassen“, falls eine Frau trotz Verhütungsmöglichkeiten schwanger werde. Seine Mutter erinnerte ihn daraufhin daran, immer ein Kondom zu benutzen. Er lachte und behauptete, es handle sich um einen Witz.

In demselben Video machte er zudem eine abfällige Bemerkung über Gewalt gegen schwangere Frauen. Die ursprünglich 2017 hochgeladene Aufnahme zirkuliert nun erneut im Netz. KSI räumte später ein, seine damaligen Äußerungen bereue er – sie seien „dumm und falsch“ gewesen.

Eine Sprecherin der Organisation Women’s Aid verurteilte die „Witze“ scharf und betonte, sie verharmlosten häusliche Gewalt. Die Hilfsorganisation stellte klar, dass solche Aussagen unter keinen Umständen akzeptabel seien – unabhängig von der Absicht.

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Das Video hat die Debatte über die Verantwortung für frühere Online-Verhalten neu entfacht. KSI hat eingeräumt, dass seine Worte unangemessen waren. Die Reaktion von Women’s Aid unterstreicht die anhaltenden Bedenken, wie „Scherze“ schwere Themen wie Misshandlung verharmlosen können.

Quelle