Nürnbergs VAG setzt auf E-Busse – und sagt Wasserstoff ab
VAG Nürnberg macht stetige Fortschritte bei der Umstellung auf E-Busse
Der Nürnberger Verkehrsbetrieb treibt die Wende hin zu elektrisch betriebenen Bussen konsequent voran. Das Unternehmen bekräftigte sein Engagement für batteriebetriebene Fahrzeuge und schloss Wasserstoff für den Stadtverkehr aus. Ziel ist eine komplett emissionsfreie Flotte bis Anfang der 2030er-Jahre.
Die Umstellung auf E-Busse verläuft bereits reibungslos: Noch in diesem Jahr sollen 21 neue Elektromodelle die bestehende Flotte von 123 Fahrzeugen verstärken. Damit steigt der Anteil der E-Busse auf 75 Prozent.
Um die Expansion zu unterstützen, hat die VAG Nürnberg einen Mitarbeiterparkplatz und eine alte Lagerhalle kostengünstig zu Ladezonen umgebaut. Statt Oberleitungs- oder Schnellladestationen unterwegs setzt der Betrieb auf kabelbasiertes Depotladen. Tim Dahlmann-Resing, Technologievorstand des Unternehmens, sprach sich klar gegen Wasserstoff aus und verwies auf die Fortschritte bei Batterietechnologien, die längere Reichweiten ermöglichen würden.
Dahlmann-Resing forderte zudem eine breitere Förderung, um allen Verkehrsbetrieben den Umstieg zu erleichtern. Die Entscheidung für E-Busse habe sich bisher als erfolgreich erwiesen, betonte er.
Mit einem E-Bus-Anteil von 75 Prozent noch in diesem Jahr liegt die VAG Nürnberg gut im Plan für ihr 2030er-Ziel. Das Unternehmen zeigt, dass umgenutzte Flächen und Depotladen eine großflächige Umstellung ermöglichen. Der Fokus bleibt auf der Batterietechnik als praktikabelste Lösung für den Stadtverkehr.






