Olivia Rodrigo verteidigt ihre Babydoll-Kleider gegen sexualisierte Kritik
Philipp KochOlivia Rodrigo verteidigt ihre Babydoll-Kleider gegen sexualisierte Kritik
Olivia Rodrigo sieht sich mit Kritik an ihrer Vorliebe für Babydoll-Kleider in jüngsten Auftritten und Musikvideos konfrontiert. Die Kontroverse entfachte sich nach der Veröffentlichung ihres Drop Dead-Videos, in dem sie ein verspieltes, kindchenhaftes Outfit trug. Seitdem diskutieren Fans und Kritiker, ob der Stil kindliche Ästhetik sexualisiert.
Die Sängerin hat nun zurückgeschlagen und die Gegenreaktion in einem Podcast-Interview als „seltsam“ und „beunruhigend“ bezeichnet. Der Streit begann mit Rodrigos Drop Dead-Musikvideo, das Teil ihres kommenden Albums You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love ist. Der Song, zusammen mit The Cure, gehört zu den führenden Singles des Albums, das am 12. Juni erscheinen soll. Kritiker argumentierten, dass das Babydoll-Kleid, das sie im Video trug, kindliche Optik in einem sexualisierten Kontext aufgreift.
Rodrigo trug später ein ähnliches Outfit während eines Live-Auftritts in Barcelona, was die Debatte erneut anheizte. Daraufhin verteidigte sie ihre Modewahl und erklärte, die Empörung offengelege tiefere kulturelle Probleme. Die Kritik spiegle wider, wie die Gesellschaft Mädchen oft für männliches Begehren verantwortlich mache und schädliche Einstellungen normalisiere, so die Sängerin.
Zudem nannte Rodrigo die feministischen Punk-Ikonen Kathleen Hanna und Courtney Love als Stilvorbilder. Beide Künstlerinnen haben historisch provokante Mode genutzt, um gesellschaftliche Normen herauszufordern – eine Tradition, die Rodrigo offenbar fortführt.
Ihr drittes Studioalbum erscheint am 12. Juni und enthält die umstrittene Single Drop Dead. Die anhaltende Diskussion unterstreicht die Spannungen zwischen künstlerischem Ausdruck und gesellschaftlichen Wahrnehmungen weiblicher Sexualität. Rodrigos Verteidigung des Babydoll-Kleides deutet darauf hin, dass sie das Thema als Teil einer größeren Debatte über Geschlechterrollen und Verantwortung sieht.






