10 April 2026, 18:03

Paris Jackson kämpft um Transparenz im Erbe ihres Vaters Michael

Plakat mit dem Titel 'Eine kurze Geschichte von T.J. Jackson' mit einem zentralen Porträt umgeben von Bildern von Blättern, einer Flagge und anderen Gegenständen.

Paris Jackson kämpft um Transparenz im Erbe ihres Vaters Michael

Ein neuer Michael-Jackson-Biopic mit dem Titel Michael kommt bald in die Kinos. Doch hinter den Kulissen schwelt ein Rechtsstreit zwischen dem Nachlass des verstorbenen Sängers und seiner Tochter Paris Jackson. Sie fordert mehr Transparenz und schnellere finanzielle Berichterstattung von den Testamentsvollstreckern des Erbes.

Paris steht mit ihren Forderungen nicht allein – auch ihre Geschwister unterstützen sie und drängen auf Veränderungen, 17 Jahre nach dem Tod ihres Vaters 2009 und einer ebenso langen Nachlassabwicklung. Der einst mit rund 500 Millionen Dollar verschuldete Nachlass hat seitdem Milliarden erwirtschaftet. Trotz dieser finanziellen Wende kritisiert Paris Jackson die Verwaltung des Erbes ihres Vaters. Zuvor hatte sie sich bereits von dem Biopic distanziert und ihn als "zuckerbeschichtet" und "unehrlich" bezeichnet.

In dem Film übernimmt Jaafar Jackson die Rolle des Michael, während Colman Domingo und Nia Long seine Eltern verkörpern. Miles Teller spielt John Branca, den ehemaligen Anwalt des Sängers und einen der heutigen Testamentsvollstrecker. Eben diese Verantwortlichen liegen nun mit Paris im Rechtsstreit über die Verwaltung des Nachlasses.

Die Spannungen verschärften sich weiter, nachdem die Anwälte des Erbes Paris vorwarfen, sie inszeniere "Boulevard-Presseauftritte" und "stolziere in Verhandlungsräume". Ihre zentralen Forderungen beziehen sich auf klarere Rechnungslegung und aktuellere Berichte der Testamentsvollstrecker, die den Nachlass seit 2009 verwalten.

Der Streit eskaliert just zu dem Zeitpunkt, an dem der Biopic vor der Veröffentlichung steht – und fügt der langjährigen Kontroverse um Michael Jacksons Erbe eine weitere Ebene hinzu. Mit ihren Geschwistern an ihrer Seite setzt sich Paris dafür ein, die Abläufe des Nachlasses nach fast zwei Jahrzehnten der Abwicklung zu reformieren.

Der Rechtsstreit zwischen Paris Jackson und den Testamentsvollstreckern bleibt vorerst ungelöst. Die Veröffentlichung des Films wird die Aufmerksamkeit auf den anhaltenden Konflikt um finanzielle Transparenz und die Verwaltung des Erbes weiter verstärken. Nach 17 Jahren könnte der Ruf der Familie nach Reformen die Zukunft des Vermächtnisses des verstorbenen Stars entscheidend prägen.

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