Porsche erleidet 91-Prozent-Gewinneinbruch – doch die Verbrenner-Rettung kostet Milliarden
Elias FrankePorsche erleidet 91-Prozent-Gewinneinbruch – doch die Verbrenner-Rettung kostet Milliarden
Porsche verzeichnet für das Jahr 2025 einen drastischen Gewinnrückgang: Der Nettogewinn nach Steuern brach um 91,4 Prozent auf 310 Millionen Euro ein. Der Luxusautobauer warnte zudem vor einem weiteren Umsatzrückgang im Jahr 2026, zeigt sich aber zuversichtlich, dass sich die Rendite wieder auf über fünf Prozent erholen wird.
Die finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens sind vor allem auf die Entscheidung zurückzuführen, die Produktion von Verbrennungsmotoren zu verlängern. Die mit diesem Schritt verbundenen Millardenkosten haben die Gewinne nahezu vollständig aufgezehrt. Trotz des Rückschlags bevorzugen viele Sportwagenkäufer nach wie vor klassische Antriebe, was Porsche dazu veranlasst, sich wieder stärker auf diese Modelle zu konzentrieren.
Weitere Herausforderungen verschärfen die Lage: In China sind die Absatzzahlen eingebrochen, und höhere Zölle in den USA haben die Margen belastet. Gemeinsam trugen diese Faktoren dazu bei, dass die Profitabilität 2025 fast zusammenbrach. Porsche rechnet damit, dass sich die Rendite 2026 wieder auf über fünf Prozent erholen wird. Dennoch erwartet das Unternehmen für das kommende Jahr einen weiteren Umsatzrückgang. Die finanzielle Belastung durch die Verbrennermotoren-Produktion sowie externe Marktdruckfaktoren bleiben eine zentrale Sorge.






