Potsdam feiert Vielfalt: Toleranzfest mit Kultur, Sport und klarem Signal gegen Extremismus
Finn HerrmannPotsdam feiert Vielfalt: Toleranzfest mit Kultur, Sport und klarem Signal gegen Extremismus
Potsdam feiert Toleranz: Festival für Offenheit mit Sport, Musik und Kultur
In Potsdam fand kürzlich das Toleranzfest statt – ein buntes Fest für Weltoffenheit mit Sport, Spielen, Musik und kulturellen Veranstaltungen. Organisiert wurde es von einem Bündnis lokaler Initiativen, darunter der Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt und der SV Babelsberg 03. Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle nutzte die Gelegenheit, um auf wachsende gesellschaftliche Spannungen hinzuweisen.
Die Wurzeln des Festivals reichen bis zum Toleranzedikt des Großen Kurfürsten aus dem Jahr 1685 zurück. Erlassen von Friedrich Wilhelm, ermöglichte es französischen Hugenotten, sich in Brandenburg anzusiedeln, und half so beim Wiederaufbau nach dem Dreißigjährigen Krieg. Jahrhunderte später, 2008, verabschiedete Potsdam das Neue Toleranzedikt, um sein Bekenntnis zu Offenheit zu erneuern.
Bei der diesjährigen Eröffnung warnte Schüle vor zunehmenden Gefahren für die offene Gesellschaft – von Ausgrenzung über Extremismus bis hin zu rassistischer Gewalt. Sie rief zum Widerstand gegen diese Entwicklungen auf. Auch Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel warb auf Instagram für das Fest und dankte allen, die sich für Toleranz, Demokratie und Zusammenhalt einsetzen.
Mit einem vielfältigen Programm sollte das Miteinander gestärkt werden. Veranstalter und Politiker betonten die Notwendigkeit, Extremismus entgegenzutreten und gemeinsame Werte zu verteidigen. Das Festival knüpfte damit an Potsdams lange Tradition an, Vielfalt willkommen zu heißen.






