23 May 2026, 04:02

REVAMP-Projekt revolutioniert Batterie-Recycling für Nutzfahrzeuge in Deutschland

MAN Truck & Bus - REVAMP-Forschungsprojekt zielt darauf ab, die Aufbereitung von Batterien für Nutzfahrzeuge zu industrialisieren

REVAMP-Projekt revolutioniert Batterie-Recycling für Nutzfahrzeuge in Deutschland

REVAMP: Neues Projekt verlängert Lebensdauer von Nutzfahrzeugbatterien in Deutschland

Ein neues Projekt mit dem Namen REVAMP arbeitet daran, die Lebensdauer von Batterien in kommerziellen Fahrzeugen in Deutschland zu verlängern. Unter der Leitung von MAN Truck & Bus zielt die Initiative darauf ab, das Zerlegen, Prüfen und Aufbereiten gebrauchter Batterien für eine weitere Nutzung zu automatisieren. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

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Das REVAMP-Projekt startete offiziell im Februar 2023 und läuft über einen Zeitraum von drei Jahren. Sein zentrales Ziel besteht darin, kostengünstige Verfahren für die Wiederaufbereitung von Batterien zu entwickeln – entweder für den erneuten Einsatz in Fahrzeugen (Second-Use) oder für alternative Anwendungen (Second-Life). Dabei kommen automatisierte Bewertungsmethoden zum Einsatz, um den Zustand jeder Batterie vor der Aufbereitung zu bestimmen.

An dem Projekt beteiligt sich ein Konsortium aus neun Partnern aus Industrie und Forschung. Gemeinsam arbeiten sie in elf verschiedenen Arbeitspaketen daran, die Techniken des Projekts zu verfeinern und zu validieren. Die Projektträgereinrichtung VDI/VDE-IT koordiniert die Zusammenarbeit.

Durch die Steigerung von Automatisierung und Effizienz strebt REVAMP an, die Verbreitung von Second-Life-Batterien in Deutschland zu fördern. Im Fokus steht dabei, den Prozess sowohl technisch ausgereift als auch wirtschaftlich tragfähig zu gestalten.

Der Erfolg des Projekts könnte zu einer nachhaltigeren Nutzung von Batterien im gewerblichen Transportwesen führen. Automatisierte Prüf- und Aufbereitungsverfahren könnten Abfall reduzieren und gleichzeitig die Kosten für Unternehmen senken. Die Ergebnisse dürften künftige Standards in der Batterieaufbereitung und -wiederverwendung prägen.

Quelle