12 March 2026, 16:01

Schwabens neue 40,5 Kilometer lange Gaspipeline Augusta ist startklar für Wasserstoff

Ein kleines weißes Gebäude mit einem roten Dach, das als erste Tankstelle in Deutschland identifiziert wurde, steht an der Seite einer Straße umgeben von Gras, Bäumen, Polen, Laternen und Häusern sowie einem klaren blauen Himmel.

Hydrogen-ready gas pipeline in Swabia is ready - Schwabens neue 40,5 Kilometer lange Gaspipeline Augusta ist startklar für Wasserstoff

Neue 40,5 Kilometer lange Gaspipeline in Schwaben nach offizieller Inbetriebnahme voll einsatzbereit

Die unter dem Namen Augusta bekannte Leitung verbindet wichtige Energiestandorte in Süddeutschland und kostete rund 180 Millionen Euro. Dank ihrer Konzeption lässt sie sich künftig für den Transport von Wasserstoff statt Erdgas umrüsten.

Die Pipeline verläuft von Kötz im Landkreis Günzburg bis nach Wertingen im Landkreis Dillingen an der Donau. Sie wurde parallel zu einer bestehenden Gasleitung verlegt, um die Netzstabilität zu stärken und den steigenden Energiebedarf zu decken. Die Bauarbeiten wurden im Dezember 2023 abgeschlossen, seitdem ist das System in Betrieb.

Das für das Projekt verantwortliche Unternehmen, die Bayernets GmbH, investierte 180 Millionen Euro in den Ausbau. Die Augusta-Leitung verbindet Baden-Württemberg mit Gasspeichern in Südbayern und der Region Salzburg. Ihr "H2-ready"-Design ermöglicht eine spätere Umstellung auf Wasserstoff, sobald die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen sinkt.

Nach Abschluss der Bauarbeiten laufen derzeit Maßnahmen zur Renaturierung der betroffenen Flächen. Ziel ist es, die Gebiete in Kürze wieder der Landwirtschaft zugänglich zu machen.

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Die Inbetriebnahme der Pipeline hat nach bisherigen Erkenntnissen keine dokumentierten Auswirkungen auf die lokalen Energiepreise oder die Versorgungssicherheit in Günzburg und Dillingen an der Donau. Durch ihre Flexibilität für den Wasserstofftransport stellt sie jedoch eine langfristige Komponente der deutschen Energiewende dar. Die Fertigstellung des Projekts markiert einen weiteren Schritt zur Einbindung erneuerbarer Energien in das bestehende Netz.

Quelle