20 June 2026, 06:00

Sebastian Arbinger übernimmt Doppelspitze beim Münchner Merkur – mit Fokus auf Transparenz

Sebastian Arbinger ist alleiniger CEO der 'Münchner Merkur'

Sebastian Arbinger übernimmt Doppelspitze beim Münchner Merkur – mit Fokus auf Transparenz

Sebastian Arbinger übernimmt beim Münchner Merkur eine erweiterte Rolle. Der 42-Jährige, der seit 2018 bereits Chefredakteur der Münchner tz ist, wird künftig gemeinsam mit Georg Anastasiadis die Redaktion des Münchner Merkur leiten. Dies folgt auf Anastasiadis’ Entscheidung, das Amt des Chefredakteurs aus eigenem Antrieb abzugeben.

Sowohl die tz als auch der Münchner Merkur arbeiten mit integrierten Newsroom-Strukturen. Arbinger betont die Notwendigkeit größerer Transparenz – insbesondere angesichts KI-generierter Inhalte, die Fragen zur Nachrichtenproduktion aufwerfen. Sein Credo: Es sei entscheidend, den redaktionellen Prozess zu erklären, während sich Newsrooms neuen Herausforderungen stellen.

Für seine neue Position hat Arbinger klare Schwerpunkte gesetzt: die Stärkung des lokalen Journalismus und mehr Offenheit über die Arbeit der Zeitung. Um dies umzusetzen, führte er den Chefredakteurs-Newsletter Making of Merkur ein, der Lesern Einblicke in den Redaktionsalltag bietet.

Georg Anastasiadis bleibt dem Münchner Merkur als renommierter Kolumnist erhalten. Sein Rückzug aus der Chefredaktion markiert zwar einen Führungswechsel, nicht jedoch sein Ausscheiden aus dem Blatt.

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Mit der neuen Doppelrolle Arbingers beginnt für den Münchner Merkur eine Phase des Wandels. Sein Fokus auf Transparenz und lokalen Journalismus wird die künftige Ausrichtung der Zeitung prägen. Der neue Newsletter und der integrierte Newsroom-Ansatz zielen darauf ab, das Vertrauen der Leser in die redaktionelle Arbeit zu festigen.

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