SPD-Spitzenkandidat Krach fordert Solidaritätssteuer für Superreiche bis 2030
Lara BauerSPD-Spitzenkandidat Krach fordert Solidaritätssteuer für Superreiche bis 2030
Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat eine neue Solidaritätsabgabe für Spitzenverdiener vorgeschlagen. Er plant die Einführung einer „Zukunfts-Solidaritätssteuer“ in Höhe von fünf Prozent für Einzelpersonen mit Einkommen über 300.000 Euro und für verheiratete Paare mit einem gemeinsamen Einkommen von mehr als 500.000 Euro. Die Steuer soll bis 2030 gelten.
Krach begründete seinen Vorstoß mit der wachsenden Ungleichheit und der zunehmenden Zahl von Superreichen in Deutschland. Die Einnahmen aus der Abgabe sollten seiner Meinung nach in Bildungsprogramme und Familienförderung fließen.
Zudem forderte er die SPD auf, geplante Sparmaßnahmen zu stoppen. Diese Kürzungen, warnte er, würden Alleinerziehende, Rentner, pflegende Angehörige, Auszubildende und Studierende überproportional belasten. Krach betonte, die Partei müsse die Stärken einer handlungsfähigen Sozialdemokratie unter Beweis stellen – und verwies dabei auf schlechte Wahlergebnisse und Umfragewerte als Zeichen für den Vertrauensverlust in der Bevölkerung.
Um das Vertrauen zurückzugewinnen, soll die Steuer der erste Schritt eines Reformprozesses sein. Sein Ziel ist es, die schwächsten Gruppen der Gesellschaft vor finanziellen Härten zu schützen.
Die geplante Abgabe richtet sich gezielt an Gutverdiener und läuft 2030 aus. Die eingenommenen Mittel sollen Bildung und Familienleistungen finanzieren. Krachs Plan zielt darauf ab, die soziale Ungleichheit zu verringern und gleichzeitig benachteiligte Gruppen vor Kürzungen zu bewahren.






