28 December 2025, 14:05

Streamer Anton bricht Hardcore-Regeln beim *Sauercrowd*-Event – war es Absicht?

Eine Gruppe von Zuschauern schaut ein Spiel, wobei ein Mann in einem gestreiften Hemd und weißen Shorts in der unteren linken Ecke zu sehen ist.

Streamer Anton bricht Hardcore-Regeln beim *Sauercrowd*-Event – war es Absicht?

Deutsche World of Warcraft-Fans verfolgen gespannt das Sauercrowd-Streaming-Event, bei dem Teilnehmer den Molten Core im Hardcore-Modus meistern wollen. Die Veranstaltung nahm jedoch eine unerwartete Wendung, nachdem der Streamer Anton "Anto" – besser bekannt als NoWay4U oder einfach NoWay – am ersten Tag mehrfach beim Schummeln ertappt wurde. Seine Aktionen haben eine Debatte ausgelöst, ob er damit eine Aussage über die sogenannten "größten Versager" der Gaming-Szene treffen wollte.

Im Mittelpunkt des Sauercrowd-Events steht eine Gilde, die den Molten Core unter strengen Hardcore-Regeln bezwingen will. NoWay, ein professioneller League-of-Legends-Spieler, brach diese Regeln früh, indem er die Server-Instanzen wechselte, um von einem NPC-Händler eine Streitaxt zu kaufen. Auf seiner ursprünglichen Instanz war das Item ausverkauft – ein klarer Verstoß gegen die Vorschriften.

Als er damit konfrontiert wurde, weigerte er sich, die Axt zu zerstören oder eine Strafe zu akzeptieren. Statt die Vorwürfe zu klären, kündigte er an, "Dampf abzulassen", indem er League of Legends spielt. Seine Provokation setzte sich fort, als er später gegen den Elite-Gegner Hogger kämpfte – in der Erwartung, dass ein Zuschauer ihn heilen würde, was erneut gegen die Event-Regeln verstieß. NoWay, der als Teil des Streaming-Duos Diana & Anton bekannt ist, zeigte während des gesamten Vorfalls keine Reue. Sein wiederholtes Regelbrechen lässt Zuschauer spekulieren, ob sein Verhalten eine bewusste Kritik am Event oder dessen Teilnehmern darstellen sollte.

Die Schummelvorfälle haben den Fokus des Sauercrowd-Events auf Teamwork und Herausforderung in den Hintergrund gedrängt. NoWays Weigerung, sich an die Regeln zu halten oder Fehlverhalten einzugestehen, lenkt die Aufmerksamkeit nun auf seine Motive. Die Community wartet gespannt darauf, wie die Veranstalter auf den Eklat reagieren werden.