Stuttgart rettet sich mit Last-Minute-Tor zum 3:3 gegen Hoffenheim
VfB Stuttgart erkämpft sich in letzter Sekunde ein spektakuläres 3:3 gegen die TSG Hoffenheim
Mit einem Treffer in der 96. Minute rettete der VfB Stuttgart ein dramatisches 3:3 gegen die TSG Hoffenheim. Die packende Partie, voller Tore und Kontroversen, hielt die Fans bis zum Schluss in Atem. Beide Mannschaften boten ein unterhaltsames Spektakel, das die Trainer mit einem europäischen Topspiel verglichen.
Das Duell war von Beginn an entscheidend im Kampf um Platz vier und die damit verbundene Champions-League-Teilnahme. Hoffenheims Andrej Kramarić glänzte mit zwei Toren und erhöhte seine Saisonbilanz auf 14 Treffer. Doch Stuttgarts Torhüter Alexander Nübel hielt mit wichtigen Paraden seine Mannschaft im Spiel.
Die Stuttgarter Hoffnungen erhielten einen Dämpfer, als Atakan Karazor mit einer Roten Karte vom Platz flog und sein Team auf zehn Mann reduzierte. Trotz des Rückschlags kämpften sie sich vor – und in den Schlusssekunden verwertete Tiago Tomás eine lose Kugel zum 3:3-Ausgleich. Der späte Treffer löste unter den 8.000 mitgereisten Stuttgart-Fans stürmischen Jubel aus.
Nach dem Spiel bezeichnete Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß die Partie als „wie ein Mini-PSG gegen Bayern“ – wegen des hohen Fußball-Niveaus. Hoffenheims Coach Christian Ilzer blieb dagegen zurückhaltend: Er wolle lieber in zwei Wochen feiern, statt sich auf das Remis zu konzentrieren. Beide Übungsleiter waren sich jedoch einig, dass das Spiel eine glänzende Werbung für offensiven Fußball war.
Das Unentschieden festigte Stuttgarts vierten Tabellenplatz und hält die Champions-League-Träume am Leben. Hoffenheim blickt unterdessen mit neuem Elan auf die kommenden Spiele. Mit diesem Ergebnis bleibt das Rennen um die Königsklasse bis zum Saisonfinale spannend wie nie.






