20 April 2026, 20:01

Tausende demonstrieren in München beim Marsch für das Leben gegen Abtreibung

Gruppe von Menschen marschiert mit einem "March for Science Frankfurt am Main"-Schild die Straße entlang, Bäume und Gebäude im Hintergrund bei klarem blauem Himmel.

Tausende demonstrieren in München beim Marsch für das Leben gegen Abtreibung

Tausende Menschen versammelten sich am Samstag in München zum sechsten jährlichen Marsches für das Leben. Die Teilnehmer forderten eine "Kultur des Lebens" und sprachen sich gegen Abtreibung aus. Die Veranstalter schätzten die Zahl der Teilnehmenden auf 7.000, während die Polizei von 4.500 ausging.

Der Marsch begann wie geplant, doch eine Gruppe von etwa 1.500 Gegendemonstranten unterbrach die Veranstaltung kurzzeitig. Sie blockierten eine Straße, was zu einer 45-minütigen Verzögerung führte, bevor der Zug seine Route fortsetzen konnte.

Die Organisatoren werteten die hohe Beteiligung als direkte Reaktion auf aktuelle Forderungen von Abtreibungsbefürwortern. Silja Fichtner, Vorsitzende der Initiative Stimme der Ungeborenen, bekräftigte die Position der Gruppe und betonte, man wolle das Leben "von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod" schützen. Mehrere römisch-katholische Bischöfe übermittelten zudem Grußbotschaften zur Unterstützung der Demonstration.

Trotz der Unterbrechung zog der Marsch durch die Münchner Innenstadt. Weitere Veranstaltungen sind bereits geplant: Ähnliche Kundgebungen sollen am 19. September in Berlin und Köln stattfinden.

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Der Münchner Marsch endete ohne weitere Zwischenfälle. Zwar gingen die Angaben zu den Teilnehmerzahlen zwischen Organisatoren und Polizei auseinander, doch beide Seiten bestätigten das Ausmaß der Veranstaltung. Die Gegendemonstration zeigte einmal mehr die anhaltenden Spannungen zwischen den gegnerischen Lagern in der Debatte um Abtreibungsrechte.

Quelle