"The Wheelie Show" revolutioniert inklusiven Tanz mit Rollstühlen und Rollschuhen
Finn Herrmann"The Wheelie Show" revolutioniert inklusiven Tanz mit Rollstühlen und Rollschuhen
„The Wheelie Show“ – Ein neues inklusives Tanzstück feiert Premiere mit frischem Bewegungsverständnis
Ein neues Tanzstück für gemischte Fähigkeiten, „The Wheelie Show“, hat mit einer innovativen Herangehensweise an Bewegung und Zusammenarbeit Premiere gefeiert. Die Show vereint Tänzer:innen mit und ohne Behinderungen und integriert Rollschuhe, Rollstühle sowie eine Vielfalt an rollenden Objekten in ihre Choreografien. Noch bevor sich der Vorhang hebt, hört das Publikum die Darsteller:innen über die Idee des Verlangsamens in einer hektischen Welt reflektieren.
Die Produktion entstand aus einem Tanzkurs namens „Rolling Good Times“, der auf einer öffentlichen Rollschuhbahn in Hamburg stattfand. Über sechs Monate entwickelte das Ensemble die Show durch Experimente und gemeinsamen Ideenaustausch – heraus kam eine dynamische Mischung aus ruhigen und energiegeladenen Momenten. Das Ergebnis wirkt wie eine lebendige Varietéshow, die zwischen Stille und plötzlichen Bewegungsausbrüchen wechselt.
Auf der Bühne bewegen sich die Hälfte der Künstler:innen auf Rollschuhen, die andere Hälfte im Rollstuhl. Die Choreografie umfasst gewagte Hebefiguren, bei denen Rollschuhläufer:innen auf Rollstühlen balancieren – ein überraschendes Element. Neben Rollschuhen und Rollstühlen binden die Tänzer:innen auch Koffer, Tretroller und Skateboards in ihre Auftritte ein.
Tempo als zentrales Thema wird sowohl körperlich als auch konzeptionell erkundet. Die Aufführung greift sogar sportliche Einflüsse auf, inspiriert von Eishockey und Cheerleading. Jeder Abschnitt unterstreicht die Kreativität und Anpassungsfähigkeit des Ensembles und macht Bewegung für alle Beteiligten zugänglich und mitreißend.
„The Wheelie Show“ verbindet Tanz, Athletik und Erzählkunst auf einzigartige Weise. Indem sie unterschiedliche Fähigkeiten und rollende Requisiten zusammenführt, stellt die Performance traditionelle Vorstellungen von Bewegung infrage. Das Publikum verlässt den Saal mit einem neuen Blick auf Geschwindigkeit, Zusammenarbeit und die Kraft inklusiver Kunst.






