Vietnamesische Schützen glänzen beim ISSF-Weltcup in München mit Top-Athleten wie Lê Thị Mộng Tuyền
Elias FrankeVietnamesische Schützen glänzen beim ISSF-Weltcup in München mit Top-Athleten wie Lê Thị Mộng Tuyền
Fünfzehn vietnamesische Schützen, darunter Spitzenpistolen-Athleten und der aufstrebende Star Lê Thị Mộng Tuyền, treten beim ISSF-Weltcup in München an
Vom 24. bis 31. Mai werden fünfzehn vietnamesische Schützen – darunter die besten Pistolen-Athleten des Landes sowie der Shootingstar Lê Thị Mộng Tuyền – beim ISSF-Weltcup in München antreten. Das Turnier versammelt 696 Teilnehmer aus 80 Nationen, mit starken Mannschaften aus Indien, China, Japan, Südkorea und Kasachstan. Für Vietnam dient der Wettbewerb als wichtige Generalprobe für die Asienspiele in Japan, die im September stattfinden.
Lê Thị Mộng Tuyền wird in drei Disziplinen an den Start gehen: im 10-Meter-Luftgewehr-Einzel der Frauen, im 10-Meter-Luftgewehr-Mixed-Team sowie im 50-Meter-Kleinkaliber-Dreistellungskampf. Die 23-Jährige reist nach ihrer Teilnahme an der Asien-Schießmeisterschaft in Indien im Februar nach Deutschland. Aktuell trainiert sie im Nationalen Sporttrainingszentrum 1 unter der Anleitung der mongolischen Expertin Altantsetseg Byambajavyn.
Ihr Trainer, Nguyễn Duy Hoàng, zeigt sich überzeugt, dass sie sowohl körperlich als auch mental in Topform ist. Ihre Leistungen werden mit Spannung verfolgt – nicht nur als individuelle Bestätigung, sondern auch im Rahmen der vietnamesischen Ambitionen bei diesem Turnier.
An ihrer Seite stehen erfahrene Pistolen-Schützen wie Trịnh Thu Vinh und Phạm Quang Huy, beide ehemalige Asienmeister. Das Team strebt Spitzenergebnisse beim Weltcup an und nutzt den Wettbewerb gleichzeitig, um die Vorbereitung auf die Asienspiele zu verfeinern. Austragungsort ist das Olympische Schießzentrum München, ein vertrautes Terrain für viele Weltklasse-Schützen.
Der ISSF-Weltcup bietet Vietnams Pistolen- und Gewehr-Athleten die Gelegenheit, sich mit der weltweiten Elite zu messen. Die Ergebnisse werden entscheidend sein, um die letzten Vorbereitungen auf die Asienspiele zu optimieren – denn dort gilt Gold als oberstes Ziel. Gleichzeitig dient das Turnier als Belastungstest unter internationalem Druck, um den Stand der Trainingsfortschritte zu bewerten.






