VW-Chef Müller fordert Vorreiterrolle bei sauberer Mobilität für öffentliche Fuhrparks
Elias FrankeVW-Chef Müller fordert Vorreiterrolle bei sauberer Mobilität für öffentliche Fuhrparks
Volkswagen-Konzernchef Matthias Müller hat öffentliche Fuhrparkbetreiber aufgerufen, beim Umstieg auf emissionsarme Verkehrsmittel eine Vorreiterrolle einzunehmen. Er betonte, dass ein Erfolg beim Abschied von hochschadstoffbelasteten Fahrzeugen nicht allein durch private Käufer zu erreichen sei.
Müller setzt sich für einen beschleunigten Zugang zum eine Milliarde Euro schweren Mobilitätsfonds ein. Dieser soll Städten mit hohen Stickoxidwerten helfen. Deutsche Automobilhersteller, darunter Volkswagen, haben sich mit 250 Millionen Euro an dem Fonds beteiligt.
Das Unternehmen wird sich zudem dafür einsetzen, die Umweltprämie für die Verschrottung alter Diesel-Fahrzeuge über das aktuelle Enddatum hinaus zu verlängern. Im Rahmen dieser Förderung gewährt Volkswagen Rabatte von bis zu 10.000 Euro. Besitzer älterer Dieselmodelle (Euro 1 bis Euro 4) können diese beim Kauf eines neuen, nach Euro-6-Norm zertifizierten Wagens von VW oder Audi einlösen.
Müllers Appell richtet sich gezielt an öffentliche Flotten, um den Wandel zu sauberer Mobilität zu beschleunigen. Ein schnellerer Zugang zu den Fördermitteln und verlängerte Anreize könnten den Austausch alter, umweltschädlicher Fahrzeuge vorantreiben. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Emissionen in besonders von Luftverschmutzung betroffenen Gebieten zu senken.
