Warnstreiks bei IKEA: Mitarbeiter protestieren gegen Stellenabbau und Löhne
Lara BauerWarnstreiks bei IKEA: Mitarbeiter protestieren gegen Stellenabbau und Löhne
Am kommenden Freitag wird es im Einzelhandel eine neue Welle von Warnstreiks geben – im Fokus steht dabei vor allem IKEA. Mitarbeiter des Unternehmens planen am Standort Fürth einen teilweisen Ausstand am Vormittag, beginnend mit Kundgebungen um 10 Uhr. Die Aktion ist Teil der anhaltenden Tarifstreitigkeiten und der Sorge um geplante Stellenstreichungen.
Die Gewerkschaft Ver.di betont, dass sich IKEA faire Lohnerhöhungen durchaus leisten könne. Das Unternehmen verzeichnete 2024 in Deutschland einen Gesamtumsatz von 6,1 Milliarden Euro – das zweitbeste Geschäftsjahr seit seiner Gründung. Dennoch hat IKEA für 2026 Stellenabbau angekündigt, der voraussichtlich zu ersten betriebsbedingten Kündigungen in mehreren Filialen führen wird.
An über der Hälfte der deutschen IKEA-Standorte sind Arbeitsniederlegungen zu erwarten. Allein in Fürth wollen sich zwischen 200 und 250 Demonstranten versammeln, darunter auch Beschäftigte aus anderen Niederlassungen. Zwar bleibt das Möbelhaus geöffnet, doch Kunden müssen mit Verzögerungen und Einschränkungen im Service rechnen.
Die Streiks spiegeln die angespannte Lage bei Löhnen und Jobsecurity wider. Die Proteste in Fürth beginnen um 10 Uhr und könnten eine hohe Beteiligung erfahren. Einkaufende sollten sich auf mögliche Beeinträchtigungen während der Aktion einstellen.






