08 May 2026, 20:02

Wie IBM mit Red Hat für 34 Milliarden Dollar Tech-Geschichte schrieb

Eine Wand mit dem Text "Willkommen bei IBM" beleuchtet von Deckenlampen, im Hintergrund eine Tür mit der Aufschrift "IBM Innovation Space MCC"

Wie IBM mit Red Hat für 34 Milliarden Dollar Tech-Geschichte schrieb

IBM schrieb 2019 Geschichte, als es Red Hat für 34 Milliarden US-Dollar übernahm – die bis dahin größte Software-Übernahme aller Zeiten. Durch den Deal vereinten sich zwei Tech-Riesen, wobei Red Hat weiterhin als eigenständige Tochtergesellschaft unter dem Dach von IBM agiert.

Gegründet wurde Red Hat 1993 von Bob Young und Marc Ewing, die mit einem kommerziellen Open-Source-Geschäftsmodell die Softwarebranche revolutionierten. Bereits 1999 ging das Unternehmen an die Börse und bewies damit, dass Open-Source als tragfähiges Geschäftsmodell funktionieren kann.

In den folgenden Jahrzehnten beschleunigte sich das Wachstum des Unternehmens. 2012 wurde Red Hat zum ersten Open-Source-Unternehmen, das die Marke von einer Milliarde US-Dollar Jahresumsatz knackte. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 12.000 Mitarbeiter in über 95 Niederlassungen in mehr als 35 Ländern. Der deutsche Hauptsitz befindet sich in Grasbrunn bei München.

Der Einfluss von Red Hat ist weitreichend: Über 90 Prozent der Fortune-500-Unternehmen nutzen seine Lösungen. Das Red Hat Partner Program unterstützt Unternehmen, die seine Plattformen weiterverkaufen, vertreiben oder darauf aufbauende Lösungen entwickeln. Selbst nach der Übernahme durch IBM bleibt Red Hat eine führende Kraft in den Bereichen Hybrid-Cloud, Edge-Computing und künstliche Intelligenz.

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Die 34-Milliarden-Dollar-Übernahme festigte Red Hats Position als zentraler Akteur in der Unternehmenssoftware auf Open-Source-Basis. Als eigenständige IBM-Tochter erweitert das Unternehmen weiterhin seine globale Präsenz und treibt Innovationen in Cloud- und KI-Lösungen voran.

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