17 June 2026, 16:58

WM 2026: Warum Fußballfans je nach Empfangsweg Sekunden oder Minuten warten müssen

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WM 2026: Warum Fußballfans je nach Empfangsweg Sekunden oder Minuten warten müssen

Zuschauer der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 müssen je nach Empfangsweg mit unterschiedlichen Verzögerungen rechnen. Nur 60 der 104 Spiele werden bei ARD und ZDF zu sehen sein, die übrigen 44 Partien sind exklusiv bei Magenta TV zu verfolgen. Auch die Art des Signals beeinflusst, wie schnell die Zuschauer das Geschehen auf dem Platz miterleben.

Am schnellsten bleibt der Satellitenempfang für das klassische Live-Fernsehen. Das Kabelsignal des ZDF hinkt dabei nur 0,1 Sekunden hinterher. ARDs Kabelübertragung kommt mit einer Verzögerung von 1,4 Sekunden gegenüber dem Satellitensignal an.

Dicht gefolgt wird der Satellitenempfang vom Antennenfernsehen, das eine Verzögerung von zwei Sekunden aufweist. Vodafone-Kunden haben einen kleinen Vorteil: Dank der „Jubel-Booster“-Funktion erhalten sie das Signal 1,2 bis 1,8 Sekunden schneller.

Deutlich länger warten müssen Zuschauer, die auf Streaming setzen. IPTV oder Online-Streams können bis zu 46 Sekunden hinterherhinken. Wer auf Apps zurückgreift, erlebt bei den Angeboten von ARD und ZDF auf Android-Smartphones oder PCs die kürzeste Verzögerung beim Streaming.

Die Wahl der Plattform wird das Zuschauererlebnis bei der WM 2026 maßgeblich prägen: Während Satellit und Kabel nahezu Echtzeit bieten, bringen Streaming-Dienste spürbare Verzögerungen mit sich. Die verbleibenden 44 Spiele sind ausschließlich bei der Deutschen Telekom über Magenta TV zu sehen.

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